Meine Ernte

Gestern Abend konnte ich diese schönen Erdbeeren naschen, die zurzeit wieder auf meinem Balkon gedeihen. Die Ausbeute ist zwar gering, aber dafür schmecken sie super.

Kleine Erdbeeren

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Der Sommer 2018

Der Sommer 2018 war bisher ein Sommer wie wir ihn in einer solchen Form noch nie hatten. Die warmen Temperaturen fingen ja schon im April an und es ging weiter und weiter. Jetzt haben wir August. Aus warm wurde richtig heiß und es hörte und hörte nicht auf.

Regen gab es gebietsweise schon und dann oft so heftig, dass ganze Dörfer und Städte abgesoffen sind. Andere Gebiete haben bis heute keinen einzigen Tropfen abbekommen. Da herrscht Dürre und Trockenheit. Ganze Bäche und Flussbetten sind ausgetrocknet. Der Schifffahrtsverkehr wurde eingeschränkt, weil der Wasserstand so niedrig ist. Die Trockenheit setzt den Pflanzen, den Bäumen zu, die schon ihre Blätter abwerfen und zum Teil auch ganze Äste.

Die Bauern sind mit ihrem Getreideanbau hart getroffen, denn durch die Trockenheit ist das Korn nicht gewachsen, bzw. in den Ähren befinden sich keine Körner. Die Viehbauern müssen jetzt schon das Futter – was für den Winter gedacht war – an ihre Tiere verfüttern, weil das Gras auf den Wiesen verdorrt ist.

Wir Menschen schwitzen, bekommen kaum Luft zum atmen, denn die Temperaturen lagen in den letzten beiden Monaten zwischen 30 – 39 Grad. Durch die Dürre entstehen überall Brände, die durch den kleinsten Nachlass entstehen können. Da genügt schon ein winziger Funke und schon steht alles in Flammen. Ständig ist die Feuerwehr im Einsatz um zu retten was zu retten ist.

Was dem einen Freude bereitet, ist für den anderen eine Katastrophe. Existenzen sind in diesem Sommer vernichtet worden und andere haben ihren  Profit gemacht. Es ist ein extremer Sommer, der im Moment etwas abgekühlt ist, aber wenn ich die 14tägige Wettervorschau sehe, soll der Sommer noch lange nicht zu Ende sein. Vielleicht nicht mehr ganz so heiß, aber Temperaturen von 30 Grad sind auf jeden fall noch zu erwarten und viel Regen ist in meiner Region auch weiterhin nicht in Sicht.

Valsartan

Dieses Mittel nehme ich schon seit Jahren gegen meinen hohen Blutdruck ein und nun erfahre ich so ganz neben bei von einer Bekannten, dass dieses Medikament vom Markt genommen wurde, weil es mit krebserregenden Mitteln verunreinigt wurde.

Dieses Medikament wird wie viele andere Medikamente in China hergestellt, weil die Herstellung dort ja viel billiger ist. Nun haben wir den Salat von unserem billig, billig. Das ganze geht nun auf die Gesundheit der Menschen.

Mein Arzt kommt gar nicht auf die Idee mir das mal zu sagen und mir ein anderes Mittel zu verordnen. Ich selber muss ihn darauf ansprechen. Ich finde das unglaublich! Jetzt frage ich mich natürlich, ob ich meinen Krebs davon bekommen habe???????????????

Hier einige Links die wichtig sein könnten:

https://www.bing.com/search?q=verunreinigungen+bei+valsartan&pc=MOZD&form=MOZTSB

https://www.abda.de/amk-nachricht/artikel/online-nachricht-amk-liste-der-chargenbezogenen-rueckrufe-valsartan-haltiger-arzneimittel/

Für 3 Wochen sortiert

 

Rezept Idee Nr. 68 – Forelle blau mit Wedges und Tomatensalat

Zutaten:

  • 2 Forellen
  • 4-5 Kartoffeln
  • Gefrorenes Suppengemüse
  • 1 Glas Fischfond
  • ¼ Liter Weißwein
  • Mehrere kleine Cocktail-Tomaten
  • ½ Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Estragon, Paprikapulver, Chili, Thymian
  • Tomatenketschup
  • Saft von einer dicken Scheibe Limette
  • Öl

Kartoffeln gründlich waschen und abbürsten, dann in Spalten schneiden in eine Schüssel geben und mit Öl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chili, Thymian und Tomatenketschup würzen und gut durchmischen. Die gewürzten Kartoffelspalten in eine Auflaufform geben und im vorgeheizten Backofen ca. 30 – 40 Min. schön braun und kross backen. Zwischenzeitlich Weißwein, Fischfond und das gefrorene Suppengemüse in einen Topf geben und leicht köcheln lassen, bis das Gemüse fast gar ist. Die gefrorene Forelle gut abwaschen und in den Sud ca. 10 – 15 Min. garen.

Die Tomaten in Scheiben schneiden, klein geschnittene Zwiebel untermischen und mit Limettensaft, Öl, Salz und Pfeffer würzen.

Die Forelle hatte ich noch im Gefrierschrank gehabt. Diese waren schon fertig ausgenommen und von Schwanz und Flossen befreit gewesen. Das ich sie halbieren musste, lag daran, dass mein Topf zu klein ist.

Buch Nr. 167

Möwenfrass

Klappentext:

So hat sich Luka Kroczek seinen ersten Arbeitstag als Leiter der Kripo Bergen nicht vorgestellt: Er kommt viel zu spät, seine kleine Tochter Tilda muss mangels Kindergartenplatz mit ins Büro, die neue Kollegin Conny Böhme empfängt ihn alles andere als herzlich. Und dann muss Luka auch gleich zu seinem ersten Einsatz. In einem alten Fischerhaus wurde eine Leiche gefunden. Wer hat die Frau derart übel zugerichtet? Hat das Verbrechen mit ihrem Mann zu tun? Luka macht sich an die Ermittlungen. Und erkennt schnell: Auf Rügen wird nichts so schnell vergeben und vergessen …

Persönliche Meinung:

Die Protagonisten, egal ob es die beiden Kommissare oder die Verdächtigen sind, haben alle ihre Probleme. Die einen im Jetzt, die anderen aus ihrer Vergangenheit und das zog sich meiner Meinung nach langatmig durch das Buch. Bis kurz vom Ende des Buches war nicht klar, wer der Täter ist. Auch als Leserin wäre ich da nie drauf gekommen. Was mir hier gefehlt hat, war die richtige Spannung, ansonsten würde ich das Buch mit einer 3 benoten.

Der Film: Picknick mit Bären

Das Buch habe ich ja erst vor kurzem gelesen und wie ich schon darüber berichtet habe, war es ganz unterhaltsam. Am 05.08.18 habe ich mir den Film angeschaut und fand ihn so gar noch besser als das Buch. Beeindruckende Aufnahmen, lustige Szenen und sogar 2 Schwarzbären, die in dem Buch überhaupt nicht aufgetaucht sind und natürlich mit den Elite-Schauspielern Robert Redford und Nick Nolte.

Okay, ich muss zugeben, wer natürlich mehr Wissenswertes über Amerika und speziell vom Appalachian Trail erfahren möchte, der ist mit dem Buch wirklich besser bedient.

Rezept Idee Nr. 67 – Lauch-Tomaten-Salat mit Handkäs-Bratwurst

Zutaten:

  • 2 Handkäse-Bratwürste
  • 2 kleine Stangen Lauch (Porree)
  • 1 halbe Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Salatkräuter, Estragon
  • Olivenöl
  • Limettensaft
  • Pinienkerne

Die Lauchstangen putzen, waschen und in Streifen schneiden. Die Tomaten ebenfalls abwaschen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel häuten und ebenfalls ganz fein schneiden.

Das Innere der Tomate auffangen und damit ein Dressing anrühren. Dazu habe ich ca. 2 Eßlöffel Öl, den Saft einer dicken Scheibe Limette, Salz, Salatkräuter und etwas Estragon dazugegeben.

Den Lauch habe ich vorab blanchiert – wolllte ihn nicht roh verarbeiten -. Nachdem der Lauch abgekühlt war, habe ich die Tomaten und Zwiebeln dazugegeben und das Dressing untergerührt. Pinienkerne geröstet und warm darüber gestreut.

In der Zwischenzeit hatte ich die Handkäs-Bratwürste in eine kalte Pfanne gelegt. Den Herd auf mittlere Hitze gedreht und die Würste in der Pfanne ganz langsam gebraten. Ein Brötchen in Scheiben geschnitten, in der Pfanne kurz angeröstet und dann alles angerichtet.

Es ist noch lange nicht vorbei

Gestern schrieb ich über Fatigue, heute spreche ich von meinen Nebenwirkungen und den immer noch anhaltende Brustschmerzen.

Meine linke Brust fühlt sich oft richtig heiß an, gegenüber der rechten. Es scheint so, als wenn ich die Strahlungen jetzt nach außen abgebe. Außerdem schmerzt die Brust und auch der linke Arm 8 Monaten nach der OP immer noch. Und die Nebenwirkungen der Bestrahlung und der Antihormontablette machen mir den Alltag auch nicht leichter.

Mein Darm ist nicht mehr der, der er mal war. Die häufigen Durchfälle – oft wie Wasser – sind nicht angenehm und bereiten Probleme, wenn ich die Wohnung verlasse. Dann muss ich hin und wieder eine Tablette gegen den Durchfall nehmen und habe danach wieder Schwierigkeiten mit dem Stuhlgang.

Zu meiner Arthrose kommen nun auch noch Gelenkschmerzen dazu, die sehr unangenehm sind. Dann habe ich vermehrt geschwollene Beine und eine Schwere darin, dass ich nicht weiß, wie ich ein Bein vor das andere setze.

Schweißausbrüche und Hitzewallungen sind nun auch meine täglichen Begleiter, die mich fertig machen, ganz besonders jetzt im Sommer, wo es draußen heiß und schwül ist.

Leute, dass ist nicht lustig kann ich euch sagen und geht ganz schön an die Substanz. Seit ca. 4 Wochen habe ich zusätzlich extreme Beschwerden im linken Bein. Mal ist es die Hüfte, mal das Knie oder beides gleichzeitig, die heftig schmerzen und mich in der Beweglichkeit einschränken.

Zurzeit hänge ich etwas durch, all die ganzen Beschwerden, Nebenwirkungen und der extrem heiße Sommer machen mich echt fertig!

Fatigue

Schon mal was von Fatigue gehört?

Nun das Wort Fatigue – ausgesprochen wird es „Fatieg“ – bezeichnet eine chronische Erschöpfung und Müdigkeit bei Krebs. Fatigue umfasst aber weit mehr als nur Müdigkeit. Bevor ich das jetzt alles erkläre, schaut einfach hier nach. Vorab hier schon mal die möglichen Symptome von Fatique:

  • Müdigkeit
  • Lustlosigkeit
  • Schwäche
  • Verlust der körperlichen Belastbarkeit
  • Entfremdung von Familie und Freunden
  • Motivationsverlust, Antriebslosigkeit, Energieverlust
  • Desinteresse
  • Schlafstörungen
  • Traurigkeit
  • Frust
  • Reizbarkeit
  • Seelische Erschöpfung
  • Angst um die Zukunft
  • Angst vor dem Tod
  • Konzentrationsstörungen
  • Schläfrigkeit, verlangsamtes Denkvermögen

Und genau einige der Symptome verspüre ich noch immer nach der OP und der Strahlenbehandlung. Fatigue kann eventuell Jahre andauern und macht für mich das Leben im Moment etwas schwierig. Vieles ist für mich eine Last und ich kann mich schwer für irgendetwas aufraffen.

Jetzt kommt noch der heiße Sommer dazu und meine ganzen Nebenwirkungen machen es dabei auch nicht leichter. Aber dazu morgen mehr.

Im Heft der Deutschen Krebshilfe lese ich unter der Ruprik „Auswirkungen auf das soziale Umfeld“, das sich Freunde in dieser Krise bewähren oder sich zurück ziehen. Was ich auch feststellen musste. Viele meiner Freunde und Bekannten haben sich rar gemacht, bzw. sind ganz aus meinem Leben verschwunden. Das war schon eine herbe Enttäuschung, die mir zu allem anderen arg zugesetzt hat.

Mein Schatz meinte einmal zu mir: „Wenn man keine Freunde hat, wird man auch nicht enttäuscht.“ Und genau so ist es auch!

Natürlich versuche ich mein Leben in den Griff zu bekommen, aber es fällt mir nicht leicht und kostet mich oft viel Kraft. Wie gut, dass ich an meiner Seite so einen verständnisvollen Partner habe, der mir bei allem zur Seite steht. Darüber bin ich sehr froh!