Ein bisschen Frankfurt

Mitte September fuhren wir mal wieder nach Frankfurt. Auf der A661 übers Offenbacher Kreuz weiter in Richtung Kaiserleibrücke.

Von 1978 bis 1995 habe ich hier am Kaiserleikreisel in dem Hochhaus gearbeitet.

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Weiter gerade aus ging die Fahrt, die uns in den seit 1877 dazu gehörigen Stadtteil Bornheim führte.

Lang ist es her, dass ich dort mal gewohnt habe. Vieles hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert und doch habe ich das ein oder andere wieder erkannt. Der Mittelpunkt von Bornheim ist die Berger Straße die sich vom Nordend durch ganz Bornheim bis zur Stadteilgrenze Seckbach zieht.

In der Nähe der Johanniskirche sind diese Aufnahmen entstanden.

Noch einmal fuhren wir durch alt vertraute Straßen. Am Ostpark entlang ging es dann ich Richtung Ostend und zur Frankfurter Stadtmitte.

Jetzt fuhren wir links ab über den Main nach Sachsenhausen hoch auf den Sachsenhäuser Berg vorbei am neuen Henningerturm zum Südfriedhof.

Anschließend fuhren wir nach Neu-Isenburg, wo ich noch einen Termin hatte.

1000 Fragen an mich selbst 101/110

1000 Fragen an mich selbst

101 | Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Nicht immer.

102 | Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Schwarz und hin und wieder rot.

103 | Holst du alles aus einem Tag heraus?
Nein

104 | Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
8 -10 können es schon sein.

105 | In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?
Überhaupt nicht.

106 | Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Ja, alles kein Problem. Sogar auch länger, macht mir nichts aus.

107 | Wer kennt dich am besten?
Nehme mal an, mein Schatz.

108 | Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?
Hausarbeit ist nie langweilig, eher anstrengend und lästig.

109 | Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Oh ja.

110 | Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Gibt es tatsächlich ideale Tage, wo sind die?

Buch Nr. 184

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Klappentext: Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel. Der 14-jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im völlig zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Es ist bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47. Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern einen etwa dreijährigen Jungen – und daneben eine nackte Tote. Hanno erzählt niemanden von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau verfolgt ihn in seinen Träumen.

Der Kleine wächst bei den Dietzens auf. Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist…

Für Bücher Beschreibung

Frühjahr 1945. Gut Anquist in der Uckermark wo Heinrich Anquist mit seiner Tochter, Schwiegertochter und den beiden Enkelkindern, sowie einigen Hausangestellten lebt, könnte jederzeit von den Russen, die im Vormarsch sind eingenommen werden. Der Krieg ist verloren und die Lage spitzt sich immer weiter zu.

Im eisigen Hamburg im Januar 1947 versucht Agnes Dietz mit ihren beiden Kindern Hanno und Wiebke zu überleben. Es fehlt an Holz um das kleine Zimmer im ausgebombten Haus zu heizen und auch die Lebensmittel sind knapp. Hanno ist immer auf der Suche nach allem was man verheizen kann, aber auch nach anderen brauchbaren Dingen, die man auf dem Schwarzmarkt gegen Lebensmittel eintauschen kann. Eines Tages findet er in einem Trümmerkeller eine nackte Frauenleiche und als er sich von dem Schock erholt hat und ein Holzregal zerkleinert hat steht draußen auf der Straße neben seiner Schwester ein kleiner Junge. Dieser ist sehr gut gekleidet, aber der Kleine spricht kein Wort und ist scheinbar ganz alleine. Agnes entscheidet dass der Junge bei ihnen bleibt, da ihn keiner als vermisst gemeldet hat und nennt ihn Joost.

1992 in Köln. Anna Meerbaum möchte von ihrer alkoholkranken Mutter schon seit geraumer Zeit mehr aus deren Vergangenheit erfahren, aber die Mutter macht jedes mal dicht, wenn es auf dieses Thema kommt. Der Exmann von Anna, könnte schließlich helfen bei Ansprüchen auf das alte Gutshaus in der Uckermark. Da die Mutter eisern schweigt, beginnt Anna zu recherchieren und deckt ein furchtbares Verbrechen auf…

Ein Buch voller Spannung von Anfang bis Ende. Wenn man sich in dieses Buch vertieft spürt man die frostige Kälte des Winters in Hamburg, die Angst vor den Russen in der Uckermark und wie die Lügengeschichten der Mutter an Annas Nerven zehrt. Schleichend hält das Grauen Einzug in das Leben der Protagonisten und dem damaligen Weltgeschehen. Ein Roman der einfach lesenswert ist.

Buch Nr. 183

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Klappentext: In Buchhain, der „Stadt der Träumenden Bücher“ , erzählt man sich einen alte Geschichte: Sie handelt vom Drachen Nathaviel, der tief im Ormsumpf haust und dessen Schuppenhaut aus Büchern besteht, von denen eine mysteriöse Kraft ausgeht. Eines Tages nimmt der kleine Buchling Hildegunst Zwei all seinen Mut zusammen und macht sich auf in die Katakomben der Stadt, um eine der wertvollen Drachenschuppen zu erbeuten. Ein gewagtes Unternehmen, denn bislang ist niemand lebend von solch einem Versuch zurückgekehrt. Auf dem Weg in den Ormsumpf wimmelt es von Gefahren wie etwa den Bücherjägern, doch die allergrößte Gefahr ist Nathaviel selber … Ein waschechtes zamonisches Abenteuer über die Welt des Schreibens, des Lesens und die Hingabe an die Literatur.

Für Bücher Beschreibung

Nach langer Zeit des Nichts-Lesens habe ich mal wieder ein Buch von Walter Moers gelesen, von dem ich vor langer, langer Zeit schon folgende Bücher gelesen hatte: „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“, „Stadt der träumenden Bücher“, „Der Schrecksenmeister“, „Ensel und Kretel“.

Es steckt in diesen Büchern eine unglaubliche Fantasie, die mitreißend ist.

Beim Bücherdrachen beginnt alles mit einem Comic, wo Hildegunst von Mythenmetz in einen Traum landet und dem kleinen Buchling Hildegunst II begegnet, der ihm eine Geschichte vom Drachen Nathanviel erzählt. Eine Reise durch die Katakomben von Buchhain geht von der Ledernen Grotte bis in den Ormsumpf auf der viele Gefahren lauern. Doch das eigentlich gefährliche ist der Drachen selber, was der Buchling aber nicht weiß.

Das Buch, bzw. die Geschichte ist nicht schlecht, nein im Gegenteil. Es lässt sich gut lesen, ist jedoch nicht mit den anderen Werken von Walter Moers zu vergleichen.

Wiesbaden

Die Landeshauptstadt von Hessen ist Wiesbaden, die mit ihren Mineralquellen und Thermalbädern zur einer der ältesten Kurbäder Europas gehören. Das Klima in Wiesbaden ist wegen der Gebirgsmulde am Südfuss des Taunus sehr mild, was der Natur sehr zu gute kommt.
5800 ha umfassende und stadtnahe Wälder beherbergen neben der europäischen Wildkatze und der Äskulapnatter noch weitere 7000 Tierarten, allen voran viele Insekten.
Auch innerhalb der Stadt befinden sich ausgedehnte Parks, die ebenfalls vielen Tieren Heimat geben, darunter Halsband- und Alexandersittiche.
Wiesbaden ist in 26 Ortsbezirke aufgeteilt, doch nur 6 Ortsbezirke gehören zur Kernstadt, alle übrigen wurden 1926 eingegliedert. Die Villenviertel sind echt sehenswert und überhaupt ist Wiesbaden eine Reise wert.
Wer mehr über Wiesbaden in Erfahrung bringen möchte kann sich hier ein Bild machen.

Kommen wir zur Nerobahn und dem Neroberg. Wer zum schönsten Aussichtspunkt von Wiesbaden nicht laufen möchte oder kann, der hat die Möglichkeit mit dem historischen, zweitältesten und Wasserballast betriebene Drahtseilbahn Europas zufahren. Diese muss eine Strecke von 440 Meter bei einer Steigung von 25% überwinden, die sie aber locker schon seit 1888 ohne Zwischenfälle gemeistert hat. Mehr Informationen gibt es hier.

Über die Russisch-Orthodoxe Kirche, die wir bei unserem Tagesausflug nur von außen umrundet haben, gibt es hier auch einiges zu lesen.

Auf der Heimfahrt.

Tornado in Kiel

Das habt ihr sicherlich alle mit bekommen, das am vergangenen Mittwoch am frühen Abend gegen 18 Uhr ein Tornado durch Kiel gefegt ist. Dieser Tornado riss Menschen ins Wasser, es gab einige Schwerverletzte, die jedoch alle gerettet werden konnten. Meine ehemalige, super nette Nachbarin schickte mir diese 2 Fotos, die ihre Tochter aufgenommen hatte.