Buch Nr. 184

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Klappentext: Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel. Der 14-jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im völlig zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Es ist bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47. Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern einen etwa dreijährigen Jungen – und daneben eine nackte Tote. Hanno erzählt niemanden von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau verfolgt ihn in seinen Träumen.

Der Kleine wächst bei den Dietzens auf. Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist…

Für Bücher Beschreibung

Frühjahr 1945. Gut Anquist in der Uckermark wo Heinrich Anquist mit seiner Tochter, Schwiegertochter und den beiden Enkelkindern, sowie einigen Hausangestellten lebt, könnte jederzeit von den Russen, die im Vormarsch sind eingenommen werden. Der Krieg ist verloren und die Lage spitzt sich immer weiter zu.

Im eisigen Hamburg im Januar 1947 versucht Agnes Dietz mit ihren beiden Kindern Hanno und Wiebke zu überleben. Es fehlt an Holz um das kleine Zimmer im ausgebombten Haus zu heizen und auch die Lebensmittel sind knapp. Hanno ist immer auf der Suche nach allem was man verheizen kann, aber auch nach anderen brauchbaren Dingen, die man auf dem Schwarzmarkt gegen Lebensmittel eintauschen kann. Eines Tages findet er in einem Trümmerkeller eine nackte Frauenleiche und als er sich von dem Schock erholt hat und ein Holzregal zerkleinert hat steht draußen auf der Straße neben seiner Schwester ein kleiner Junge. Dieser ist sehr gut gekleidet, aber der Kleine spricht kein Wort und ist scheinbar ganz alleine. Agnes entscheidet dass der Junge bei ihnen bleibt, da ihn keiner als vermisst gemeldet hat und nennt ihn Joost.

1992 in Köln. Anna Meerbaum möchte von ihrer alkoholkranken Mutter schon seit geraumer Zeit mehr aus deren Vergangenheit erfahren, aber die Mutter macht jedes mal dicht, wenn es auf dieses Thema kommt. Der Exmann von Anna, könnte schließlich helfen bei Ansprüchen auf das alte Gutshaus in der Uckermark. Da die Mutter eisern schweigt, beginnt Anna zu recherchieren und deckt ein furchtbares Verbrechen auf…

Ein Buch voller Spannung von Anfang bis Ende. Wenn man sich in dieses Buch vertieft spürt man die frostige Kälte des Winters in Hamburg, die Angst vor den Russen in der Uckermark und wie die Lügengeschichten der Mutter an Annas Nerven zehrt. Schleichend hält das Grauen Einzug in das Leben der Protagonisten und dem damaligen Weltgeschehen. Ein Roman der einfach lesenswert ist.

Buch Nr. 183

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Klappentext: In Buchhain, der „Stadt der Träumenden Bücher“ , erzählt man sich einen alte Geschichte: Sie handelt vom Drachen Nathaviel, der tief im Ormsumpf haust und dessen Schuppenhaut aus Büchern besteht, von denen eine mysteriöse Kraft ausgeht. Eines Tages nimmt der kleine Buchling Hildegunst Zwei all seinen Mut zusammen und macht sich auf in die Katakomben der Stadt, um eine der wertvollen Drachenschuppen zu erbeuten. Ein gewagtes Unternehmen, denn bislang ist niemand lebend von solch einem Versuch zurückgekehrt. Auf dem Weg in den Ormsumpf wimmelt es von Gefahren wie etwa den Bücherjägern, doch die allergrößte Gefahr ist Nathaviel selber … Ein waschechtes zamonisches Abenteuer über die Welt des Schreibens, des Lesens und die Hingabe an die Literatur.

Für Bücher Beschreibung

Nach langer Zeit des Nichts-Lesens habe ich mal wieder ein Buch von Walter Moers gelesen, von dem ich vor langer, langer Zeit schon folgende Bücher gelesen hatte: „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“, „Stadt der träumenden Bücher“, „Der Schrecksenmeister“, „Ensel und Kretel“.

Es steckt in diesen Büchern eine unglaubliche Fantasie, die mitreißend ist.

Beim Bücherdrachen beginnt alles mit einem Comic, wo Hildegunst von Mythenmetz in einen Traum landet und dem kleinen Buchling Hildegunst II begegnet, der ihm eine Geschichte vom Drachen Nathanviel erzählt. Eine Reise durch die Katakomben von Buchhain geht von der Ledernen Grotte bis in den Ormsumpf auf der viele Gefahren lauern. Doch das eigentlich gefährliche ist der Drachen selber, was der Buchling aber nicht weiß.

Das Buch, bzw. die Geschichte ist nicht schlecht, nein im Gegenteil. Es lässt sich gut lesen, ist jedoch nicht mit den anderen Werken von Walter Moers zu vergleichen.

Buch Nr. 182

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Klappentext: Alles beginnt mit einer Frau, die einsam an Lettlands Küste lebt. Sie sammelt, was das Meer an den Strand spült – darunter 40 Flaschenpostbriefe, auf die sie nie geantwortet hat. Oliver Lück macht sich auf die Suche nach den Absendern. Zwei Jahre bereist er die Länder der Ostsee. Und seine Recherche nimmt ungeahnte Ausmaße an: Er trifft Schriftsteller, Leuchtturmwärter und den weltweit ersten Flaschenpostboten. Er begegnet Strömungsforschern, Erfindern und einem Strandpolizisten, der mehr als 200 Botschaften in Flaschen gefunden hat. Oliver Lück taucht ein in ein Meer voller Geschichten und zeigt, wie die Ostsee auf erstaunliche Weise Menschen verbindet.

Für Bücher Beschreibung

Gut recherchiert, gut geschrieben, interessant zu lesen, macht neugierig selbst mal eine Flaschenpost ins Meer zu werfen.

Da ist Mogens, der seit 1971 bereits 200 Briefe auf Bornholm gefunden hat und hin und wieder selbst einen auf Reisen schickt. Oder Arne, ein schwedischer Fischer, der vom Leben auf einer einsamen Insel schreibt und noch viele andere interessanten Menschen denen Oliver Lück begegnet ist.

Wer sich für so etwas begeistern kann, das Meer liebt, gerne andere Menschen kennen lernen möchte, sollte dieses Buch lesen.

Buch Nr. 181

Männermacken

Klappentext: Männer eure Macken bringen uns zum Lachen. Unsere männlichen Helden sind schrecklich unvollkommen: Die „Kloputz-Aversion“ hält sie davon ab, das Bad zu säubern. Mit dem gefürchteten „Braunen Daumen“ vernichten sie pflanzliches Leben in jeglicher Form. Viele Männer leiden an „Schlampenblindheit“ und raffen nicht mal, dass die angebaggert werden, selbst wenn die Schlampe schon bei ihnen auf dem Schoß sitzt.

Kann man lesen, muss man aber nicht.
Ich habe es nur zur Hälfte gelesen und dann an die Seite gelegt. Klar, man kann über einiges in dem Buch schmunzeln, oder auch mal herzhaft lachen. In so einigen Kapiteln kann man seinen eigenen Mann entdecken, der auch die ein oder andere Macke hat. Wen das interessiert, sollte da mal reinlesen denn es kann nicht nur amüsant sondern auch interessant sein.

Buch Nr. 179/ 180

Band 1 und 3 aus den Jahren 1917 bis in die 60ziger und 90ziger Jahre
Band 2 und 4 aus den Jahren 1922 bis in die 90ziger Jahre
Erzählen Weihnachtserlebnisse von Zeitzeugen in guten und schlechten Zeiten. Es sind kleine Geschichten und Erinnerungen von Eltern, Großeltern und Urgroßeltern, während der Kriegs- und Nachkriegsjahren bis in unsere heutige Zeit.

Für Bücher Beschreibung

Was für uns heute alles selbstverständlich ist, war zu den damaligen Zeiten alles wie ein Wunder und Glück. Da freute man sich noch über ein einfaches Essen zu den Feiertagen, wie z. B. Grünkohl, dass der Vater wieder aus dem Krieg zurück kam, war ein großes Geschenk und Freude. Da freute man sich über elektrisches Licht und wenn man nicht in den Bunker musste, wegen Fliegeralarm. Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit in Zeiten des Krieges waren Geschenke, die für Geld nicht zu kaufen waren, die man aber niemals vergisst und die das Herz erwärmen in diesen kalten Kriegs- und Nachkriegsjahren. Man war so froh und dankbar, wenn man ein Dach überm Kopf hatte und genügend Holz und Kohle zum heizen da waren, wenn alle noch lebten, all das war für viele oft nur das Geschenk zu Weihnachten.

Zwei wunderbare Bücher von Zeitzeugen, die sich noch an so manche Weihnachten in diesen schweren Zeiten erinnern konnten und die mich zum Schmunzeln gebracht, traurig gemacht, aber auch zum Nachdenken angeregt haben.

Geschafft

Es ist wahr geworden, ich habe es tatsächlich wieder geschafft meine Lese-Unlust zu überwinden und nach einem Buch gegriffen.

Nun lese ich seit ein paar Tagen Weihnachtserinnerungen aus der Reihe „Zeitgut“. Mal was anderes als immer nur Krimis zu lesen.

Abwechslung braucht der Mensch, also in diesem Sinne, ran ans Buch, ran ans Lesen. Lesen bildet nicht nur, sondern macht Freude und erweitert den Horizont.

Buch Nr. 178

Klappentext: In Darmstadt gibt es ein Treffen der so genannten „Madonnenkinder“: Kinder, die in den Jahren 1947 bis 1957 aus dem zerbombten Darmstadt zur Erholung nach Davos in die Schweiz geschickt wurden. Das Geld dafür stammte aus „Mietzahlungen“ der Stadt Basel für das berühmte Madonnenbild von Hans Holbein, dem Jüngeren. Es könnte ein fröhliches Treffen werden, doch damals ist etwas geschehen, über das man lange nicht geredet hat – und bald schon kommt es zum ersten Mord.

Madonnenkinder

Meine Meinung: Nachdem ich schon 2 Bücher von Michael Kibler gelesen hatte, bekam ich nun dieses in die Hand und stellte fest, es war der erste Band von den beiden Kommissaren Margot Hesgart und Steffen Horndeich. Da mir die beiden anderen schon sehr gut gefallen hatten, war es kein Wunder, dass mir auch dieses gefallen hat. Hier ist Spannung gepaart mit einem kleinen bisschen Humor, guter Darmstädter Beschreibung und gerade bei diesem Buch gute Recherche in die Vergangenheit der Nachkriegszeit.

Buch Nr. 177

Klappentext: Die Hamburger Kommissarin Marie Maas will sich auf der Nordseeinsel Föhr vom Großstadtstress erholen. Doch das mysteriöse Verschwinden einer Kellnerin lässt ihr keine Ruhe. Sie vermutet, dass mehr dahinter steckt – und macht sich auf die Suche nach der Vermissten. Schnell erkennt Marie, dass auf Föhr nichts vergeben und vergessen wird…

Nordseegrab

Meine Meinung: Auch wieder so ein Buch, wo mir die Spannung gefehlt hat und dazu noch ein blödes Ende hatte. Was gut war, war die Beschreibung der Insel Föhr, das hat mir wirklich gefallen, weil man sich das genau vor Augen führen konnte.