Buch Nr. 182

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Klappentext: Alles beginnt mit einer Frau, die einsam an Lettlands Küste lebt. Sie sammelt, was das Meer an den Strand spült – darunter 40 Flaschenpostbriefe, auf die sie nie geantwortet hat. Oliver Lück macht sich auf die Suche nach den Absendern. Zwei Jahre bereist er die Länder der Ostsee. Und seine Recherche nimmt ungeahnte Ausmaße an: Er trifft Schriftsteller, Leuchtturmwärter und den weltweit ersten Flaschenpostboten. Er begegnet Strömungsforschern, Erfindern und einem Strandpolizisten, der mehr als 200 Botschaften in Flaschen gefunden hat. Oliver Lück taucht ein in ein Meer voller Geschichten und zeigt, wie die Ostsee auf erstaunliche Weise Menschen verbindet.

Für Bücher Beschreibung

Gut recherchiert, gut geschrieben, interessant zu lesen, macht neugierig selbst mal eine Flaschenpost ins Meer zu werfen.

Da ist Mogens, der seit 1971 bereits 200 Briefe auf Bornholm gefunden hat und hin und wieder selbst einen auf Reisen schickt. Oder Arne, ein schwedischer Fischer, der vom Leben auf einer einsamen Insel schreibt und noch viele andere interessanten Menschen denen Oliver Lück begegnet ist.

Wer sich für so etwas begeistern kann, das Meer liebt, gerne andere Menschen kennen lernen möchte, sollte dieses Buch lesen.

Buch Nr. 181

Männermacken

Klappentext: Männer eure Macken bringen uns zum Lachen. Unsere männlichen Helden sind schrecklich unvollkommen: Die „Kloputz-Aversion“ hält sie davon ab, das Bad zu säubern. Mit dem gefürchteten „Braunen Daumen“ vernichten sie pflanzliches Leben in jeglicher Form. Viele Männer leiden an „Schlampenblindheit“ und raffen nicht mal, dass die angebaggert werden, selbst wenn die Schlampe schon bei ihnen auf dem Schoß sitzt.

Kann man lesen, muss man aber nicht.
Ich habe es nur zur Hälfte gelesen und dann an die Seite gelegt. Klar, man kann über einiges in dem Buch schmunzeln, oder auch mal herzhaft lachen. In so einigen Kapiteln kann man seinen eigenen Mann entdecken, der auch die ein oder andere Macke hat. Wen das interessiert, sollte da mal reinlesen denn es kann nicht nur amüsant sondern auch interessant sein.

Buch Nr. 179/ 180

Band 1 und 3 aus den Jahren 1917 bis in die 60ziger und 90ziger Jahre
Band 2 und 4 aus den Jahren 1922 bis in die 90ziger Jahre
Erzählen Weihnachtserlebnisse von Zeitzeugen in guten und schlechten Zeiten. Es sind kleine Geschichten und Erinnerungen von Eltern, Großeltern und Urgroßeltern, während der Kriegs- und Nachkriegsjahren bis in unsere heutige Zeit.

Für Bücher Beschreibung

Was für uns heute alles selbstverständlich ist, war zu den damaligen Zeiten alles wie ein Wunder und Glück. Da freute man sich noch über ein einfaches Essen zu den Feiertagen, wie z. B. Grünkohl, dass der Vater wieder aus dem Krieg zurück kam, war ein großes Geschenk und Freude. Da freute man sich über elektrisches Licht und wenn man nicht in den Bunker musste, wegen Fliegeralarm. Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit in Zeiten des Krieges waren Geschenke, die für Geld nicht zu kaufen waren, die man aber niemals vergisst und die das Herz erwärmen in diesen kalten Kriegs- und Nachkriegsjahren. Man war so froh und dankbar, wenn man ein Dach überm Kopf hatte und genügend Holz und Kohle zum heizen da waren, wenn alle noch lebten, all das war für viele oft nur das Geschenk zu Weihnachten.

Zwei wunderbare Bücher von Zeitzeugen, die sich noch an so manche Weihnachten in diesen schweren Zeiten erinnern konnten und die mich zum Schmunzeln gebracht, traurig gemacht, aber auch zum Nachdenken angeregt haben.

Geschafft

Es ist wahr geworden, ich habe es tatsächlich wieder geschafft meine Lese-Unlust zu überwinden und nach einem Buch gegriffen.

Nun lese ich seit ein paar Tagen Weihnachtserinnerungen aus der Reihe „Zeitgut“. Mal was anderes als immer nur Krimis zu lesen.

Abwechslung braucht der Mensch, also in diesem Sinne, ran ans Buch, ran ans Lesen. Lesen bildet nicht nur, sondern macht Freude und erweitert den Horizont.

Buch Nr. 178

Klappentext: In Darmstadt gibt es ein Treffen der so genannten „Madonnenkinder“: Kinder, die in den Jahren 1947 bis 1957 aus dem zerbombten Darmstadt zur Erholung nach Davos in die Schweiz geschickt wurden. Das Geld dafür stammte aus „Mietzahlungen“ der Stadt Basel für das berühmte Madonnenbild von Hans Holbein, dem Jüngeren. Es könnte ein fröhliches Treffen werden, doch damals ist etwas geschehen, über das man lange nicht geredet hat – und bald schon kommt es zum ersten Mord.

Madonnenkinder

Meine Meinung: Nachdem ich schon 2 Bücher von Michael Kibler gelesen hatte, bekam ich nun dieses in die Hand und stellte fest, es war der erste Band von den beiden Kommissaren Margot Hesgart und Steffen Horndeich. Da mir die beiden anderen schon sehr gut gefallen hatten, war es kein Wunder, dass mir auch dieses gefallen hat. Hier ist Spannung gepaart mit einem kleinen bisschen Humor, guter Darmstädter Beschreibung und gerade bei diesem Buch gute Recherche in die Vergangenheit der Nachkriegszeit.

Buch Nr. 177

Klappentext: Die Hamburger Kommissarin Marie Maas will sich auf der Nordseeinsel Föhr vom Großstadtstress erholen. Doch das mysteriöse Verschwinden einer Kellnerin lässt ihr keine Ruhe. Sie vermutet, dass mehr dahinter steckt – und macht sich auf die Suche nach der Vermissten. Schnell erkennt Marie, dass auf Föhr nichts vergeben und vergessen wird…

Nordseegrab

Meine Meinung: Auch wieder so ein Buch, wo mir die Spannung gefehlt hat und dazu noch ein blödes Ende hatte. Was gut war, war die Beschreibung der Insel Föhr, das hat mir wirklich gefallen, weil man sich das genau vor Augen führen konnte.

Buch Nr. 176

Klappentext: Die erste große Flaute im Detektivgeschäft lässt Peter und Stefan fast verzweifeln. Da kommt der Auftrag, der ihnen sonst fast eine Nummer zu mickrig gewesen wäre, gerade recht. Sie sollen eine Diebesbande ausheben, die den Filialleiter eines Supermarktes fast in den Wahnsinn treibt. Etwa zur gleichen Zeit kommt im Hofheimer Thermalbad ein junges Mädchen zu Tode. Das die beiden Fälle zusammenhängen, wird ihnen erst später klar – und es wird nicht bei einem Mord bleiben.

Tod in der Therme

Meine Meinung: Von der Flaute und das der Supermarktleiter fast wahnsinnig wird, spürt man wenig. Es fehlt hier irgendwo die Spannung. Nebensächliches wird hervorgehoben, aber das eigentliche bleibt auf der Strecke. Und von Mord kann man auch nicht reden. Ein seichter Krimi, flach geschrieben.

 

Buch Nr. 175

Klappentext: In dem kleinen Ort Werlesiel an der friesischen Küste verschwindet ein junges Mädchen nachts im dichten Seenebel. Femke Folkmer, Chefin der kleinen Polizei-Inspektion, glaubt nicht an einen normalen Vermisstenfall. Aber auch die Schauergeschichte, die die Küstenbewohner sich erzählen, hält sie für eine Mär. Kriminalist Wolf verstärkt ihr Team. Doch statt der Vermissten finden die Ermittler den versteckten Friedhof eines Serienmörders.

Dünengrab

Persönliche Meinung: Eines Nachts klopft eine junge Frau bei dem alten Fokko Broer an die Türe. Sie ist verletzt und braucht Hilfe, aber kaum hat Broer die Situation erfasst, erscheint ein dunkler Schatten hinter der Frau und zieht sie raus in den dichten Nebel. Seither gilt die Frau als vermisst und wird nun von Femke der Chefin der Polizei-Inspektion fieberhaft gesucht. Tjark Wolf, Ermittler beim LKA wird strafversetzt und soll Femke bei der Suche nach der Vermissten helfen. Kaum ist die Suchaktion im Gange, stoßen sie – durch einen Zufall – auf drei versteckte Gräber in denen sich die Leichen dreier junger Frauen befinden. Ist die Vermisste nun auch ein Opfer des Serienmörders, oder hat dieses merkwürdige Verschwinden der Frau überhaupt nichts damit zu tun?

Über 400 Seiten etwas langatmig geschrieben, desto trotz nicht unspannend. Die Einheimischen vermuten ja, dass Broer die junge Frau verschwinden ließ. Wolf, hat dagegen den Bierbrauer Mommsen in Verdacht und Femke ist – kurz vor Ende des Buches – der Verdacht gekommen, es könnte ihr Ex-Freund sein. Drei Verdächtige, aber wer ist der Serienkiller und hat er auch die Vermisste in seiner Hand. Die Spannung wächst, je weiter man liest.