Buch Nr. 188

Endlich ein Buch, was mich in seinen Bann gezogen hat und ich es in 4 Tagen ausgelesen hatte.

Es ist zwar kein Thriller, eher ein bisschen seicht, aber trotzdem spannend. Die Schöffin Ruth Holländer ist bei einem Mordprozess dabei und merkt aber schnell, dass der Verurteilte nicht der Mörder sein kann. Um sich ein wenig von ihren eigenen Problemen abzulenken – pubertierende Tochter, verheirateter Liebhaber, dessen Frau am durchdrehen ist und ein Sohn der sein Studium geschmissen hat um Altenpfleger zu werden – schnüffelt sie in der Kleingartenanlage rum, wo der Angeklagte einen Garten hat.

Und da ist ja auch noch Elena eine junge Frau aus Moldawien, die auf der Flucht vor ihrem Zuhälter ist und sich in der Gartenkolonie versteckt hält.

Alles etwas verwirrend, aber interessant zu lesen.

Buch Nr. 187

Für mich liest sich das mehr wie ein Reiseführer als nach einem Krimi. Es wird viel von der jeweiligen Stadt bzw. Gegend und den Kathedralen erzählt. Nebenbei wird erwähnt das ein Mitglied einer Reisegruppe einen Abhang herab gestürzt, gefallen oder herunter gestoßen wurde. Schwer verletzt kommt dieser in ein Krankenhaus und der behandelte Arzt informiert die Polizei, weil ihm einige Druckstellen am Körper des Patienten komisch vorkommen. Eine Journalistin auch in der Reisegruppe mit dabei macht sich Gedanken und analysiert die Mitreisenden, wer wohl der Täter sein könnte. Das plätschert alles sehr langatmig dahin, es tut sich keine Spannung auf.

Erst in den letzten ca. 100 Seiten wird es ein bisschen spannender und es gibt ein verblüffendes Ende.

Buch Nr. 186

Ich hatte mir im Frühjahr 2022 die letzten 4 Bücher von Andreas Franz / Daniel Holbe bestellt. Mit diesem Buch habe ich dann noch langer Zeit wieder angefangen zu lesen. Normalerweise habe mich alle Bücher, insbesondere die, die noch selbst von Andreas Franz geschrieben wurde, immer sofort gefesselt. Doch hier – obwohl ich das Buch zu Ende gelesen habe – kam für mich keine rechte Spannung hoch. Zwei Monate habe ich an dem Buch gelesen und dass will was heißen, denn die anderen habe ich innerhalb kürzester Zeit gelesen. Entweder bin ich noch nicht so weit um mich meinen Büchern zu widmen oder es fehlte tatsächlich die Spannung in dem Buch.

Buch Nr. 185

Düsterbruch

Klappentext: Der Selbstmord einer Bäuerin führt die Lübecker Kommissarin Pia Korittki in den kleinen Ort Düsterbruch. Zunächst scheint es ein Routinefall zu sein, doch dann geschieht ein echter Mord. Nur langsam gelingt es Pia, das eiserne Schweigen der Dorfbewohner zu brechen. Was sie zutage fördert, klingt nach einer alten Familientragödie. Ein ungeklärter Fall von Kindesentführung spaltet die Gemeinde. Aber plötzlich gibt es neue Spuren, die weit über die holsteinische Provinz hinausweisen: Drogen und organisiertes Verbrechen. Hat die Russenmafia ihre Hände im Spiel?

Für Bücher Beschreibung

Alles beginnt mit einem Selbstmord im lütten Ort Düsterbruch. Als nächstes findet man in einem ausgebrannten Wagen eine verkohlte Leiche. Und dann eine Frau die durch einen Kopfschuss getötet wurde. Die Kriminalistin erfährt ganz nebenbei von einer Kindesentführung die aber schon über 30 Jahre zurück liegt. Hängen diese Fälle womöglich alle zusammen?

Auch in einer ländlichen Idylle, hat eine verschworene Dorfgemeinschaft so ihre Geheimnisse und so manche Leiche im Keller. Wer glaubt hier ist alles friedlich, der täuscht sich sehr, denn oft brodelt es unter der Oberfläche. Hier hat die Autorin mal wieder voll ins Schwarze getroffen und man kann sich nur wünschen, dass es bald wieder eine Fortsetzung mit der KOK Pia Korittki gibt.

Buch Nr. 184

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Klappentext: Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel. Der 14-jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im völlig zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Es ist bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47. Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern einen etwa dreijährigen Jungen – und daneben eine nackte Tote. Hanno erzählt niemanden von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau verfolgt ihn in seinen Träumen.

Der Kleine wächst bei den Dietzens auf. Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist…

Für Bücher Beschreibung

Frühjahr 1945. Gut Anquist in der Uckermark wo Heinrich Anquist mit seiner Tochter, Schwiegertochter und den beiden Enkelkindern, sowie einigen Hausangestellten lebt, könnte jederzeit von den Russen, die im Vormarsch sind eingenommen werden. Der Krieg ist verloren und die Lage spitzt sich immer weiter zu.

Im eisigen Hamburg im Januar 1947 versucht Agnes Dietz mit ihren beiden Kindern Hanno und Wiebke zu überleben. Es fehlt an Holz um das kleine Zimmer im ausgebombten Haus zu heizen und auch die Lebensmittel sind knapp. Hanno ist immer auf der Suche nach allem was man verheizen kann, aber auch nach anderen brauchbaren Dingen, die man auf dem Schwarzmarkt gegen Lebensmittel eintauschen kann. Eines Tages findet er in einem Trümmerkeller eine nackte Frauenleiche und als er sich von dem Schock erholt hat und ein Holzregal zerkleinert hat steht draußen auf der Straße neben seiner Schwester ein kleiner Junge. Dieser ist sehr gut gekleidet, aber der Kleine spricht kein Wort und ist scheinbar ganz alleine. Agnes entscheidet dass der Junge bei ihnen bleibt, da ihn keiner als vermisst gemeldet hat und nennt ihn Joost.

1992 in Köln. Anna Meerbaum möchte von ihrer alkoholkranken Mutter schon seit geraumer Zeit mehr aus deren Vergangenheit erfahren, aber die Mutter macht jedes mal dicht, wenn es auf dieses Thema kommt. Der Exmann von Anna, könnte schließlich helfen bei Ansprüchen auf das alte Gutshaus in der Uckermark. Da die Mutter eisern schweigt, beginnt Anna zu recherchieren und deckt ein furchtbares Verbrechen auf…

Ein Buch voller Spannung von Anfang bis Ende. Wenn man sich in dieses Buch vertieft spürt man die frostige Kälte des Winters in Hamburg, die Angst vor den Russen in der Uckermark und wie die Lügengeschichten der Mutter an Annas Nerven zehrt. Schleichend hält das Grauen Einzug in das Leben der Protagonisten und dem damaligen Weltgeschehen. Ein Roman der einfach lesenswert ist.

Buch Nr. 183

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Klappentext: In Buchhain, der „Stadt der Träumenden Bücher“ , erzählt man sich einen alte Geschichte: Sie handelt vom Drachen Nathaviel, der tief im Ormsumpf haust und dessen Schuppenhaut aus Büchern besteht, von denen eine mysteriöse Kraft ausgeht. Eines Tages nimmt der kleine Buchling Hildegunst Zwei all seinen Mut zusammen und macht sich auf in die Katakomben der Stadt, um eine der wertvollen Drachenschuppen zu erbeuten. Ein gewagtes Unternehmen, denn bislang ist niemand lebend von solch einem Versuch zurückgekehrt. Auf dem Weg in den Ormsumpf wimmelt es von Gefahren wie etwa den Bücherjägern, doch die allergrößte Gefahr ist Nathaviel selber … Ein waschechtes zamonisches Abenteuer über die Welt des Schreibens, des Lesens und die Hingabe an die Literatur.

Für Bücher Beschreibung

Nach langer Zeit des Nichts-Lesens habe ich mal wieder ein Buch von Walter Moers gelesen, von dem ich vor langer, langer Zeit schon folgende Bücher gelesen hatte: „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“, „Stadt der träumenden Bücher“, „Der Schrecksenmeister“, „Ensel und Kretel“.

Es steckt in diesen Büchern eine unglaubliche Fantasie, die mitreißend ist.

Beim Bücherdrachen beginnt alles mit einem Comic, wo Hildegunst von Mythenmetz in einen Traum landet und dem kleinen Buchling Hildegunst II begegnet, der ihm eine Geschichte vom Drachen Nathanviel erzählt. Eine Reise durch die Katakomben von Buchhain geht von der Ledernen Grotte bis in den Ormsumpf auf der viele Gefahren lauern. Doch das eigentlich gefährliche ist der Drachen selber, was der Buchling aber nicht weiß.

Das Buch, bzw. die Geschichte ist nicht schlecht, nein im Gegenteil. Es lässt sich gut lesen, ist jedoch nicht mit den anderen Werken von Walter Moers zu vergleichen.

Buch Nr. 182

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Klappentext: Alles beginnt mit einer Frau, die einsam an Lettlands Küste lebt. Sie sammelt, was das Meer an den Strand spült – darunter 40 Flaschenpostbriefe, auf die sie nie geantwortet hat. Oliver Lück macht sich auf die Suche nach den Absendern. Zwei Jahre bereist er die Länder der Ostsee. Und seine Recherche nimmt ungeahnte Ausmaße an: Er trifft Schriftsteller, Leuchtturmwärter und den weltweit ersten Flaschenpostboten. Er begegnet Strömungsforschern, Erfindern und einem Strandpolizisten, der mehr als 200 Botschaften in Flaschen gefunden hat. Oliver Lück taucht ein in ein Meer voller Geschichten und zeigt, wie die Ostsee auf erstaunliche Weise Menschen verbindet.

Für Bücher Beschreibung

Gut recherchiert, gut geschrieben, interessant zu lesen, macht neugierig selbst mal eine Flaschenpost ins Meer zu werfen.

Da ist Mogens, der seit 1971 bereits 200 Briefe auf Bornholm gefunden hat und hin und wieder selbst einen auf Reisen schickt. Oder Arne, ein schwedischer Fischer, der vom Leben auf einer einsamen Insel schreibt und noch viele andere interessanten Menschen denen Oliver Lück begegnet ist.

Wer sich für so etwas begeistern kann, das Meer liebt, gerne andere Menschen kennen lernen möchte, sollte dieses Buch lesen.

Buch Nr. 181

Männermacken

Klappentext: Männer eure Macken bringen uns zum Lachen. Unsere männlichen Helden sind schrecklich unvollkommen: Die „Kloputz-Aversion“ hält sie davon ab, das Bad zu säubern. Mit dem gefürchteten „Braunen Daumen“ vernichten sie pflanzliches Leben in jeglicher Form. Viele Männer leiden an „Schlampenblindheit“ und raffen nicht mal, dass die angebaggert werden, selbst wenn die Schlampe schon bei ihnen auf dem Schoß sitzt.

Kann man lesen, muss man aber nicht.
Ich habe es nur zur Hälfte gelesen und dann an die Seite gelegt. Klar, man kann über einiges in dem Buch schmunzeln, oder auch mal herzhaft lachen. In so einigen Kapiteln kann man seinen eigenen Mann entdecken, der auch die ein oder andere Macke hat. Wen das interessiert, sollte da mal reinlesen denn es kann nicht nur amüsant sondern auch interessant sein.