Buch Nr. 178

Klappentext: In Darmstadt gibt es ein Treffen der so genannten „Madonnenkinder“: Kinder, die in den Jahren 1947 bis 1957 aus dem zerbombten Darmstadt zur Erholung nach Davos in die Schweiz geschickt wurden. Das Geld dafür stammte aus „Mietzahlungen“ der Stadt Basel für das berühmte Madonnenbild von Hans Holbein, dem Jüngeren. Es könnte ein fröhliches Treffen werden, doch damals ist etwas geschehen, über das man lange nicht geredet hat – und bald schon kommt es zum ersten Mord.

Madonnenkinder

Meine Meinung: Nachdem ich schon 2 Bücher von Michael Kibler gelesen hatte, bekam ich nun dieses in die Hand und stellte fest, es war der erste Band von den beiden Kommissaren Margot Hesgart und Steffen Horndeich. Da mir die beiden anderen schon sehr gut gefallen hatten, war es kein Wunder, dass mir auch dieses gefallen hat. Hier ist Spannung gepaart mit einem kleinen bisschen Humor, guter Darmstädter Beschreibung und gerade bei diesem Buch gute Recherche in die Vergangenheit der Nachkriegszeit.

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Buch Nr. 177

Klappentext: Die Hamburger Kommissarin Marie Maas will sich auf der Nordseeinsel Föhr vom Großstadtstress erholen. Doch das mysteriöse Verschwinden einer Kellnerin lässt ihr keine Ruhe. Sie vermutet, dass mehr dahinter steckt – und macht sich auf die Suche nach der Vermissten. Schnell erkennt Marie, dass auf Föhr nichts vergeben und vergessen wird…

Nordseegrab

Meine Meinung: Auch wieder so ein Buch, wo mir die Spannung gefehlt hat und dazu noch ein blödes Ende hatte. Was gut war, war die Beschreibung der Insel Föhr, das hat mir wirklich gefallen, weil man sich das genau vor Augen führen konnte.

Buch Nr. 176

Klappentext: Die erste große Flaute im Detektivgeschäft lässt Peter und Stefan fast verzweifeln. Da kommt der Auftrag, der ihnen sonst fast eine Nummer zu mickrig gewesen wäre, gerade recht. Sie sollen eine Diebesbande ausheben, die den Filialleiter eines Supermarktes fast in den Wahnsinn treibt. Etwa zur gleichen Zeit kommt im Hofheimer Thermalbad ein junges Mädchen zu Tode. Das die beiden Fälle zusammenhängen, wird ihnen erst später klar – und es wird nicht bei einem Mord bleiben.

Tod in der Therme

Meine Meinung: Von der Flaute und das der Supermarktleiter fast wahnsinnig wird, spürt man wenig. Es fehlt hier irgendwo die Spannung. Nebensächliches wird hervorgehoben, aber das eigentliche bleibt auf der Strecke. Und von Mord kann man auch nicht reden. Ein seichter Krimi, flach geschrieben.

 

Buch Nr. 175

Klappentext: In dem kleinen Ort Werlesiel an der friesischen Küste verschwindet ein junges Mädchen nachts im dichten Seenebel. Femke Folkmer, Chefin der kleinen Polizei-Inspektion, glaubt nicht an einen normalen Vermisstenfall. Aber auch die Schauergeschichte, die die Küstenbewohner sich erzählen, hält sie für eine Mär. Kriminalist Wolf verstärkt ihr Team. Doch statt der Vermissten finden die Ermittler den versteckten Friedhof eines Serienmörders.

Dünengrab

Persönliche Meinung: Eines Nachts klopft eine junge Frau bei dem alten Fokko Broer an die Türe. Sie ist verletzt und braucht Hilfe, aber kaum hat Broer die Situation erfasst, erscheint ein dunkler Schatten hinter der Frau und zieht sie raus in den dichten Nebel. Seither gilt die Frau als vermisst und wird nun von Femke der Chefin der Polizei-Inspektion fieberhaft gesucht. Tjark Wolf, Ermittler beim LKA wird strafversetzt und soll Femke bei der Suche nach der Vermissten helfen. Kaum ist die Suchaktion im Gange, stoßen sie – durch einen Zufall – auf drei versteckte Gräber in denen sich die Leichen dreier junger Frauen befinden. Ist die Vermisste nun auch ein Opfer des Serienmörders, oder hat dieses merkwürdige Verschwinden der Frau überhaupt nichts damit zu tun?

Über 400 Seiten etwas langatmig geschrieben, desto trotz nicht unspannend. Die Einheimischen vermuten ja, dass Broer die junge Frau verschwinden ließ. Wolf, hat dagegen den Bierbrauer Mommsen in Verdacht und Femke ist – kurz vor Ende des Buches – der Verdacht gekommen, es könnte ihr Ex-Freund sein. Drei Verdächtige, aber wer ist der Serienkiller und hat er auch die Vermisste in seiner Hand. Die Spannung wächst, je weiter man liest.

Buch Nr. 174

Klappentext: Vor den Nachstellungen eines gewissenlosen Triebtäters flüchtet die junge Eva aus Berlin nach Nordfriesland. In einem kleinen Haus direkt am Rand der nordfriesischen Marsch will sie den Erinnerungen an die Bedrohung entkommen. Anfangs scheint das junge Paar in der Idylle Nordfrieslands seinen Frieden gefunden zu haben. Doch bald fühlt sich Eva erneut verfolgt und bedroht – und diesmal von weit mehr als nur von der eigenen Vergangenheit …

Deichmörder

Persönliche Meinung: Bei den Schilderungen vom Leben Nordfrieslands, den Bewohnern, der Landschaft hat man das Gefühl man steht in der Marsch auf dem Deich, riecht das Salz der Nordsee spürt den Wind, der sanft aber auch sehr stürmisch daher kommen kann. Davon war ich schon sehr angetan, was jedoch die Abschnitte in die Jahrhundertwende angeht und das die Hauptfigur Eva von der ehemaligen Bewohnerin des Friesenhäuschens heimgesucht wird, ist schon sehr fragwürdig. Ein gewisse Spannung war vorhanden, trotzdem hätte ich mir von dem Buch mehr versprochen.

In 17 Urlaubstagen gelesen

Juli MordBuch Nr. 173 – Juli. Mord.

Klappentext:

Mitten in der Hochsaison sorgt eine Leiche am Sylter Weststrand für Aufregung auf Deutschlands größter Nordseeinsel. Der freie Journalist Robert Benning soll über den Fall berichten. Gemeinsam mit seinem Freund Michael Hinrichs, dem Leiter der Westerländer Kripo, stößt er schon bald auf weitere ungeklärte Mordfälle. Sind sie etwa einem Serienmörder auf der Spur gekommen? Schneller als gedacht steht Benning plötzlich selbst inmitten einer tödlichen Geschichte, über die er eigentlich nur berichten wollte …

Persönliche Meinung:

Mit diesem Autor könnte ich mich anfreunden, denn der Krimi ist fesselnd und nimmt einen mit in die Vergangenheit, so wie in die Gegenwart. Die Personen im Buch sind sehr gut beschrieben, die Handlung spannend und letztendlich könnte man zum Ende des Buches einen Songtext von Juliane Werding verwenden: „Wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur du denkst.“ Dieser Krimi hat mir hundertprozentig gefallen und bekommt die Bestnote 1.

KiellinieBuch Nr. 172 – Kiellinie

Klappentext:

Kurz vor Beginn der Kieler Woche finden zwei Segler die Leiche einer jungen Frau an der Kieler Förde. Es handelt sich um die Tochter des ehemaligen Liebhabers von Kriminalhauptkommissarin Lisa Sanders. Erschwert werden Lisas Ermittlungen in diesem Mordfall durch die Zusammenarbeit mit dem arroganten Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Freiherr von Fehrbach, den selbst ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint.

Persönliche Meinung:

Bei diesem Buch hat es gedauert bis ich mich mit ihm anfreunden konnte. Stellenweise kam ich mit dem lesen nicht so recht voran. Hier wurden die Charaktere der einzelnen Personen – für meine Begriffe – zu langatmig erzählt. Ein bisschen mehr Spannung hätte dem Buch nicht geschadet, insbesondere weil es knapp 400 Seiten umfasst.

Kalter GrundBuch Nr. 171 – Kalter Grund

Klappentext:

Ein mysteriöser Dreifachmord auf einem Bauernhof versetzt die Bewohner eines holsteinischen Dorfes in Angst und Schrecken. Für Pia Korittki, neue Kommissarin bei der Lübecker Mordkommission, soll dieser Fall zur Bewährungsprobe werden. Als während der Ermittlungen ein sechzehnjähriges Mädchen spurlos verschwindet, wird die Zeit knapp. Und Pia erkennt, dass sich hinter der Fassade ländlicher Wohlanständigkeit abgrundtiefer Hass und verbotene Leidenschaften verbergen …

Persönliche Meinung:

Wer die Küste liebt und gerne von der dörflichen, norddeutschen Idylle träumt, dem werden schnell die Augen geöffnet, denn genau in dieser Idylle schwellen die unmoralischsten Abgründe, die man sich nur denken kann. Der Krimi ist flüssig, aber nicht gerade anspruchsvoll geschrieben, trotzdem kann man ihn gut lesen, die Spannung könnte noch mehr Saft vertragen, aber ansonsten nicht übel.

HafenmordBuch Nr. 170 – Hafenmord

Klappentext:

Kommissarin Romy Beccare lässt sich nach Bergen auf Rügen versetzen. Hier hofft die gebürtige Münchnerin nach einem Schicksalsschlag endlich Ruhe zu finden. Doch kaum hat sie die Insel betreten, wird am Hafen von Sassnitz die übel zugerichtete Leiche eines Mannes entdeckt. Als die Polizei bei der Durchsuchung eines alten Gebäudes auf ein Skelett stößt, glaubt Romy Beccare, einem Serientäter auf der Spur zu sein.

Persönliche Meinung:

Teilweise etwas langatmig geschrieben, aber ansonsten ein guter Krimi, der trotz der Morde nicht blutrünstig daher kam. Hier stehen eher die Ermittlungen im Vordergrund, gerade weil es viele Verdächtige mit reichlichen Motiven gibt. So fügen sich die Puzzelteilchen recht mühselig zusammen, obwohl die Lösung des Falles dann doch sehr überraschend ist.

KrähenschreiBuch Nr. 169 – Krähenschrei

Klappentext:

Düsseldorf. Seit Monaten joggen Enzo und Inga gemeinsam, und beide spüren: Da ist mehr. Bis Inga urplötzlich jeden Kontakt verweigert. Sie umgibt sich mit neuen Freundinnen aus einer Gangster-Clique. Langsam beginnt Enzo sich zu fragen: Wird sie erpresst? Oder gar zur Beteiligung an einer Straftat gezwungen? Inga streitet alles ab, die Situation eskaliert. Ein Verletzter, eine Erpressung, Entführung — schließlich Tote.

Persönliche Meinung:

Für ein Jugendbuch extrem hart. Mit kurzen, knappen Sätzen wird hier aus der Sicht der einzelnen Charakteren von sexueller Provokation, Erpressung und Cybermobbing erzählt, die einem gehörig unter die Haut geht. Das Buch ist jetzt nicht der Welthit, aber trotzdem gut geschrieben, so dass ich ihm die Note 3 gebe.

Dress-CodeBuch Nr. 168 – Dress-Code

Klappentext:

Der Münchner Kommissar Jakob Sendling bekommt es mit einem rätselhaften Fall zu tun. Ein Familienvater wurde erschlagen. Doch warum liegen neben dem Toten die Kleider seines Sohnes? Von dem Jungen fehlt jede Spur – ebenso von dem Täter. Entführung? Ein Fall von Kindesmissbrauch?

Sendlings Privatleben schwankt unterdessen zwischen Katastrophe und Schlamassel. Seine Frau ist auf und davon und niemand macht ihm Komplimente für seinen neuen Anzug. Sein unkonventionelles Team ist ihm in vielem eine Hilfe und in manchem alles andere …

Persönliche Meinung:

Wenig Spannung. Habe das Buch trotzdem gelesen, in der Hoffnung, dass die Spannung vielleicht noch kommt. Ständig tauchen neue Leute auf und die Absätze im Buch sind so abgehackt, dass es mir keine Freude bereitet hat, dieses Buch zu lesen.

Buch Nr. 167

Möwenfrass

Klappentext:

So hat sich Luka Kroczek seinen ersten Arbeitstag als Leiter der Kripo Bergen nicht vorgestellt: Er kommt viel zu spät, seine kleine Tochter Tilda muss mangels Kindergartenplatz mit ins Büro, die neue Kollegin Conny Böhme empfängt ihn alles andere als herzlich. Und dann muss Luka auch gleich zu seinem ersten Einsatz. In einem alten Fischerhaus wurde eine Leiche gefunden. Wer hat die Frau derart übel zugerichtet? Hat das Verbrechen mit ihrem Mann zu tun? Luka macht sich an die Ermittlungen. Und erkennt schnell: Auf Rügen wird nichts so schnell vergeben und vergessen …

Persönliche Meinung:

Die Protagonisten, egal ob es die beiden Kommissare oder die Verdächtigen sind, haben alle ihre Probleme. Die einen im Jetzt, die anderen aus ihrer Vergangenheit und das zog sich meiner Meinung nach langatmig durch das Buch. Bis kurz vom Ende des Buches war nicht klar, wer der Täter ist. Auch als Leserin wäre ich da nie drauf gekommen. Was mir hier gefehlt hat, war die richtige Spannung, ansonsten würde ich das Buch mit einer 3 benoten.