Buch Nr. 130

Dieses Buch wurde 2013 von Vivian Naefe verfilmt. Die Hauptrolle der Iris spielte Hannah Herzsprung. Katharina Hagenas bittersüße Familienchronik „Der Geschmack von Apfelkernen“ hat sich allein in Deutschland bisher 1,1 Millionen Mal verkauft und stand nach ihrer Veröffentlichung 2008 wochenlang auf den Bestsellerlisten. (Quellentext Wikipedia)

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Es ist ein Buch über das Erinnern und Vergessen, es beschreibt die geheimnisvollen Geschichten der Tanten, es weckt Erinnerungen an die Großmutter in den Sommerferien und erzählt eine Geschichte von Frauen einer Familie über drei Generationen.

Iris erbt nach dem Tod der Großmutter Bertha das Haus in dem sie als Kind ihre Sommerferien verbracht hatte. Nun nach vielen Jahren steht sie wieder in diesem Haus und wandelt durch die Räume, in denen die Erinnerungen leben. Hier hat sie mit ihrer Kusine und mit Freundin Mira Verkleiden gespielt. Iris bleibt eine Woche und dabei gehen ihr viele Gedanken durch den Kopf; was geschah damals in der Nacht als ihre Kusine vom Dach des Wintergarten fiel, welche Männer liebten Berthas Töchter, was tat der Großvater bevor er in den Krieg ging und wer aß seinen Apfel immer mit samt den Kernen? Sie streicht eine Wand, schwimmt im schwarzen See und fühlt sich zum Bruder ihrer früheren Freundin hingezogen und dabei überlegt sie, ob sie das Haus behält oder verkauft.

Ein sehr lesenswertes Buch, einfühlsam geschrieben was keine Langweile aufkommen lässt. Es trägt einen fort in eine andere Welt, in der man den Geruch der Äpfel riecht und schmecken kann. In eine ruhige überschaubare Zeit, wo man den Sommerwind auf der Haut spürt und wo man sich geborgen fühlen kann.

Buch Nr. 129

In einem idyllischen Dorf in der Wetterau – dem sogenannten Speckgürtel nördlich von Frankfurt – geschieht ein Mord, was das ganze Dorf erschüttert. Die Leiche eine junge Frau treibt im dortigen Golfweiher – nackt – aber über und über voller silberner Farbe. Juliane Bach – Journalistin – die die Leiche gefunden hat, macht sich als vermeintliche Detektivin auf die Spur ihres Mörders. Dabei lernt sie die Welt des schnellen Geldes, der miesen Jobs und der großen Erfindungen kennen. Während sie ermittelt, rätselt sie auch darüber nach, was denn der neue, charmante Nachbar im Dorf mit der ganzen Sache zu tun haben könnte. Dabei merkt sie gar nicht, wie gefährlich dass alles für sie wird.

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Gelesen, nicht schlecht, aber als Krimi würde ich das Buch jetzt nicht bezeichnen, dazu fehlte die Spannung. Man kommt beim lesen eher mal dazu zu Schmunzeln, denn die Protagonistin in ihrer Midlife Crisis  – hier im Buch – ist von dem heutigen Jugendwahn umgeben, so dass sie dabei ganz schön ins schwimmen kommt.

Buch Nr. 128

Wer die Nordsee liebt und gerne die Atmosphäre der Landschaften genießen möchte ist mit diesem Buch ganz gut bedient, empfinde ich. Es braucht nicht viele Worte wenn man vor seinem geistigen Auge mit der Fähre von Dagebüll nach Amrum fährt und den Hauch der Nordsee spürt. Wenn man schon mal auf der Insel war, dann weiß man beim lesen sofort, wo man sich befindet, denn es sind  bemerkenswerten Landschaftsbeschreibungen in diesem Buch. Ansonsten ist der Krimi jetzt nicht so berauschend. Spannung ist da wenig zu spüren und alles ist etwas verworren.

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Zu einer Kirchentagung ist Pastor Falke mit der Fähre unterwegs nach Amrum und dort lernt er einige Leute aus dem Club der Poeten kennen, die ebenfalls auf der Insel ein Treffen geplant haben. In einer kleinen Pension untergebracht kommt er den Poeten Teilnehmern näher und merkt schnell, dass sie lieber Intrigen spinnen, als Reime zuschmieden. Als dann noch ein Mord passiert und Falke diesen Toten auch noch finden, ist es vorbei mit den geruhsamen Tagen, die er sich erhofft hatte. Er wollte zwar nicht mehr ermitteln, doch nun beschäftigt sich der Pastor mit diesem Mordfall und merkt gar nicht, dass er sich damit selbst in Gefahr bringt.

Buch Nr. 127

Das Buch beginnt mit einem Internet-Chat, denn darüber sucht sich der Mörder seine Opfer. Er hat auch seine eigene Methode seine Opfer zu töten, die grausamer nicht sein kann und das macht den Kommissaren Vincent Romero und Antonie Bennigsen, Kopfzerbrechen. Die erste Tote liegt in einem Müllcontainer hinter der alten Oper in Frankfurt, ihr wurde der Ringfinger abgeschnitten und es stellt sich heraus, dass sie vergewaltigt wurde. Der DNA-Abgleich führt die Ermittler zu einem Obdachlosen, aber ist er auch wirklich der Täter?

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Rasant und spannend geht es weiter bis zum letzten Kapitel und erst dann erfährt man wer der Mörder ist.

Vielleicht fällt mir ja beim nächsten Bücherflohmarkt wieder ein Buch aus der Feder von Susanne Mischke in die Hände und wenn ich Glück habe, dann das zweite Buch mit den oben genannten Kommissaren, die in Frankfurt am Main ermitteln, denn dann gebe es auch ein Wiedersehen mit den anderen Randfiguren wie z. B. mit der Mutter von Romero, die im Alter von über 80zig Jahren noch aktiv Golf spielt und da wäre auch noch der Friseur von Bennigsen, der auf Schwul und Italiener macht, obwohl er davon weit entfernt ist.

Buch Nr. 126

Dieses Buch stammt aus der Feder der Langenerin Cornelia Härtl und ist ein regionaler Krimi aus dem Landkreis Offenbach. Die Autorin, selbst lange Jahre in der Erwachsenenbildung tätig, unter anderem als Außendienstmitarbeiterin in den sozialen Brennpunkten, wie z. B. dem Spessartviertel in Dietzenbach, kennt die menschlichen Abgründe und hat sich dies bei Ihren Krimis zu nutze gemacht.

Hier taucht keine coole Kommissarin auf, sondern eine einfühlsame Sozialarbeiterin, die im richtigen Moment ihre Ängste über den Haufen schmeißt und sich einem Netzwerk aus Prostitution, Sex, Gewalt und Politik in den Weg stellt.

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Lena Borowski ist Sozialarbeiterin und nicht gerade begeistert, als sie plötzlich in einem Containerbüro in dem sozialen Brennpunkt Spessartviertel Dietzenbach, ihren Dienst versehen soll. Denn hier herrscht kein eitler Sonnenschein, hier sieht man die Abgründe der Menschlichkeit, wie vernachlässigte Kinder und verprügelte Frauen. Zudem wird sie von einem Freund gebeten, nach der Schwägerin ihrer früheren Jugendfreundin zu suchen, die wie vom Erdboden verschwunden ist. Viele Recherchen bringen sie auf die Spuren von Sabrina, die sie unvermittelt in einen SM-Club ins Bahnhofsviertel von Frankfurt führen. Als wenig später die Leiche einer Frau am Rande des Spessartviertel gefunden wird und es sich herausstellt, dass sie wohl bei Sado-Maso-Spielen getötet wurde, vermutet Lena schlimmes.

Für Leseratten

Diese Bücher und noch viele mehr werde ich demnächst lesen und hier vorstellen. Eins von diesen hier gezeigten, bin ich gerade am lesen.

Eine sehr bunte Mischung, die sich aber auch noch ändern kann, sollte mich zwischenzeitlich ein anderes Buch anspringen. Ja und am 13. Mai ist dann schon wieder Bücher-Flohmarkt, wo schon wieder neue Bücher zu mir überwechseln. Ach ist das schön.

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Buch Nr. 125

Das ist das Lesevergnügen für die stille Zeit des Jahres. Viele Autoren und viele kleine nicht unbedingt blutrünstige Geschichten, die aber den/die Leser/in in ihren Bann ziehen. Ich nenne es mal empfehlenswert, jedoch muss das jeder für sich selbst entscheiden.

Hier ein paar Beispiele aus dem folgenden Buch:

  • „Ein Gift, was keine Spuren hinterlässt“, Mutter und Tochter booten sich gegenseitig aus.
  • „Die letzte Sprosse“, um Geschwisterliebe und Vertrauen als Kinder. Als Erwachsene verliert man die Hoffnung.
  • „Dumme kleine Bess“, Hass macht blind und wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein.
  • In „Der unglaubliche Diebstahl der Bomberpläne“, ermittelt Hercule Poirot in der feinen englischen Gesellschaft.
  • Wer wettet, muss manches Mal mit einen „Hohen Einsatz“ rechnen, der das Leben fordern kann.

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Buch Nr. 124

Vor langer Zeit hatte ich mir mal in einer unseren hiesigen Buchläden ein Buch vom Autor Michael Kibler gekauft, aber bisher noch nicht gelesen. Dann sah ich bei Lili dieses Buch (siehe Foto) und borgte es mir aus. Was keine schlechte Idee war, denn das Buch war echt gut. Jedenfalls mir hat es gefallen, so dass ich schon ganz gespannt bin auf das Buch, was noch ungelesen in meinem Regal steht. Wer Wert legt auf die genaue Reihenfolge, der sollte sich hier informieren. Denn ich habe jetzt das Buch Nr. 6 gelesen, also mitten drin angefangen.

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Ein Zug rast heran und auf den Gleisen sitzt ein Mädchen. Ein Selbstmord, oder war es doch Mord? Kommissar Horndeich und seine Chefin Margot Hesgart ermitteln und finden heraus, das Mädchen war schwanger und wurde vorher erstochen. Es ist aber nicht nur dieser Fall, der den beiden Kommissaren Kopfzerbrechen bereitet, denn es wurde noch ein Ehepaar in ihrem Haus ebenfalls mit Messerstichen verletzt und getötet. Deren Tresor wurde aufgebrochen, das Auto der beiden ist verschwunden und taucht wenige Tage später in Norddeutschland auf. Ein Frauenarzt gerät unter Verdacht, weil die Ehefrau angeblich auch schwanger war, was sich jedoch als falsch erwies. Wurden die Getöteten mit dem gleichen Messer erstochen, oder waren es gar zwei verschiedene Täter? Hier stellt sich doch die Frage, was verbindet diese drei Mordopfer miteinander, oder hatten sie gar nichts miteinander zu tun? Ein wirklich verflixter Fall, der den Ermittlern alles abverlangt, trotz ihrer eigenen persönlichen Schwierigkeiten in ihrem Privatleben.

Buch Nr. 123

Dieses Buch hat mich durch den diesjährigen Advent begleitet, mit kleinen, feinen, ironischen, mörderischen Gedanken und Taten. Viele Autoren haben sich hier verewigt unter anderem Klaus-Peter Wolf, Ingrid Noll und Jan Costin Wagner um nur einige zu nennen. Sie haben mir die Tage verkürzt, versüßt und spannend gemacht, oft sogar mit einem spitzbübischen Lächeln auf den Lippen.

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Ach ja, was wäre Weihnachten ohne einen mörderischen Gedanken. 🙂 Das ist jetzt nicht ironisch, sondern sollte ein Witz sein! Für Menschen die Krimis lieben und meinen Humor verstehen, für die ist dieses Buch einfach ein Muss. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Ein Dieb, der statt Geld ein Tagebuch findet und zum Engel wird. Wenn man stottert ist man oft böswilligen Verspottungen ausgeliefert, aber man weiß sich ja zu helfen. Und wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Genau das musste Thomas erleben, als er den mörderischen Gedanken hatte, seine Tante umzubringen. Ein kleines Mädchen verkauft in der Stillen Nacht Zündhölzer, die für sie zur Erlösung werden, denn sie hat kein richtiges Zuhause, dafür einen ständig besoffenen Vater und eine bedrohliche Unterkunft. Es ist schön, wenn man eine Geliebte hat, aber da gibt es ja noch die verhasste Ehefrau, die man am liebsten aus dem Weg räumen möchte, doch die ist einen Tick schlauer als er.

Buch Nr. 122

Fassen wir mal zusammen, am Anfang zieht sich der Roman – Thriller sollte man ihn nicht nennen –  etwas hin, erst im letzten drittel wird es richtig spannend. Der Wechsel zwischen zwei Frauen irritiert auch etwas, aber je weiter man liest um so mehr wird deutlich, dass da Zusammenhänge sind. Aber der Autorin ist der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart noch nicht genug, nein in diesem Buch gibt es noch eine andere eingeschobene Geschichte, die sehr rätselhaft ist. Die Spannung besteht in diesem Buch nicht aus Action, sondern aus Vermutungen und Andeutungen und gerade das macht diesen Roman aus. Im Internet wird er zwar teilweise ganz schön zerrissen, aber ich kann behaupten, dass dem nicht so ist. Mir hat er trotz alledem gefallen.

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1978 in Berlin: Carla Mutter einer 6 Monate alten Tochter kommt wegen einer ansteckenden Krankheit kurzfristig in ein Krankenhaus und als die Ansteckungsgefahr vorüber ist, bekommt sie wieder ihr Kind in den Arm gelegt. Doch sie erkennt in diesem Baby nicht ihr eigenes Kind und wird dabei handgreiflich, als ihr niemand in der Klinik glaubt. Auch ihr Mann glaubt ihr nicht und trotzdem behauptet Carla immer wieder, dass das nicht ihr Kind ist.

In der Gegenwart in Edinburgh: Fiona eine junge Frau erwacht in ihrer Wanne und sieht wie sich ihr Badewasser langsam in rot verfärbt. Ihr Blut! Sie weiß ganz genau, dass sie sich niemals selbst in diese Lage gebracht hätte. Geistesgegenwärtig ruft sie mit letzter Kraft die Polizei und behauptet jemand wollte sie umbringen, doch niemand glaubt ihr.