Neue Erfahrungen

In der internistischen Arztpraxis war schon das Vorgespräch nicht nach meiner Zufriedenheit. Der Arzt hat nur nach den Medikamenten gefragt, die ich nehme. Dazu hatte ich meinen Medikamentenplan dabei, den er aber nur flüchtig und nicht richtig gelesen hat. Musste ihn darauf aufmerksam machen, dass darin steht, dass ich zurzeit kein Metformin nehme.

Wichtig wäre gewesen, mich über die bevorstehende Darmspiegelung aufzuklären, was genau gemacht wird, wie lange es dauert und was passieren könnte, wenn irgendwas gefunden wird. Doch das hat sich der Arzt erspart um möglichst schnell den nächsten Patienten abzufertigen.

Nach der Darmspiegelung und der Entfernung des Polypen wurde mir nur von der Ärztin ein Merkblatt in die Hände gedrückt, in dem z. B. steht: „Unter Umständen kann es an der Abtragungsstelle zu Nachblutungen kommen oder zu lokalen Reizungen des Bauchfells mit Schmerzen kommen“.

Es wurde mir aber nicht gesagt, dass die Schmerzen mehrere Tage andauern können und was ich dann machen soll.

Ich habe so die Schnauze voll von diesen Ärzten und auch Praxen, denn nach dem eine MTA lustlos meine Kanüle entfernt und nur leicht mit einem Pflaster abgeklebt hatte, schoss auf einmal das Blut nur so durch die Gegend.

Nun hatte sie reichlich zu tun, um das alles wieder aufzuwischen. Meine Schadenfreude hielt sich jedoch in Grenzen, denn mir war nicht zum lachen!

Nach der Darmspiegelung

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10 Gedanken zu „Neue Erfahrungen

  1. Liebe Roswitha,
    unser Gesundheitssystem gilt als eines der besten der Welt und doch sind über 40 % der Patienten unzufrieden mit den Ärzten und Mitarbeitern. Das sagt doch wohl alles aus – leider!
    Ich denke, dass jeder von uns schon seine negativen Erfahrungen gemacht hat und gerne solche Arztbesuche ad acta legen würde. Aber … aber …!
    Alle Gute für Dich wünscht Helga

    1. Liebe Helga,
      wir sind auf die Ärzte leider Gottes angewiesen, aber nach solchen Erfahrungen schwindet das Vertrauen erheblich.
      Jeder Mensch der gesund ist, sollte sich glücklich schätzen, wenn er nicht zum Arzt muss.
      Sicherlich ist unser Gesundheitssystem im Vergleich zu anderen Ländern besser und doch wird der Patient nur noch als Nummer behandelt und nicht mehr als Mensch, weil nur noch der Profit zählt.
      Das ist sehr, sehr traurig!!!

  2. Natürlich hat man Angst vor einer neuen Untersuchung. Die sollte einem eigentlich der Arzt nehmen in dem er die einzelnen Schritte erklärt. Die Aufklärung über eventuelle Probleme muss vor der Untersuchung erfolgen. Wenn du den Aufklärungsbogen nicht unterschrieben hast dürfte der Arzt die Untersuchung eigentlich nicht durchführen. Das Verhalten des Arztes und seiner Helferin geht garnicht. Man müsste ihn mal fragen ob er weiß wer seine Vergütung bezahlt. Für die Zukunft solltest du dir einen kompetenten Arzt suchen.

    1. Ach Harald, ich habe die Schnauze so voll von den Ärzten. Keiner hört richtig zu, alles muss nur schnell, schnell gehen. So einfach ist das nicht einen gescheiten Arzt in der heutigen Zeit zufinden.
      Ich habe einen sehr guten Zahnarzt, einen guten Lungenarzt, eine tolle Frauenärztin und leider in Frankfurt auch einen guten Hausarzt. Jedoch immer die Fahrerei, deshalb habe ich mir hier in Langen einen gesucht, aber die Wucht ist der auch nicht.
      Du siehst, das mit den Ärzten ist reine Glückssache.
      Liebe Grüße von Roswitha

      1. Du sagst es. Alles schnell, schnell. Bei meiner Schwiegermutter wurde der Darm verletzt. Sie kam sofort mit Rettungswagen in die Klinik.
        Eine sehr lange Narbe hat sie nun am Bauch,, aber auch Glück, dass sie sofort operiert wurde.

        1. Es ist nun schon eine Woche her, aber ich merke die Stelle – an der der Polyp abgetragen wurde – immer noch. Am Anfang, wie die Schmerzen noch schlimmer waren, hatte ich auch an eine Darmverletzung gedacht.
          Ja dann kann deine Schwiegermutter echt von Glück sagen, dass das rechtzeitig operiert wurde, denn das hat ihr das Leben gerettet.

            1. Also ich will es mal so sagen, zur Vorsorge ist das schon echt ratsam. Denn je früher man dort etwas entdeckt um so größer sind die Heilungschancen.
              Aber wenn man – wie ich, oder auch du durch die Schwiegermutter – negative Erfahrungen macht, dann hat man Bedenken, Angst und ein sehr ungutes Gefühl, diese Untersuchung machen zu lassen. Kann ich voll und ganz verstehen!

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