Täglich, außer am Wochenende

Seit 3 Wochen fahre ich täglich von Montag bis Freitag von Langen nach Darmstadt in die Strahlenklinik. Täglich bekomme ich vor Ort den nächsten Termin genannt. Meistens ist es aber so gegen 10:20 Uhr.

Auf das Taxiunternehmen war bisher immer Verlass pünktlich auf die Minute steht der Wagen vor der Türe. Und dann komme ich hier an, ziehe meine Karte durch und schwuppdiwupp werde ich auch schon aufgerufen.

Vor einigen Tagen war ein Gerät ausgefallen und daher war der Wartebereich total leer, was mich veranlasste diese Fotos zu machen. Ansonsten ist hier immer eine Menge los.

Strahlenbereich2, Flur und WartebereichDer WartebereichStrahlenbereich1

Die eigentliche Prozedur der Bestrahlung unter diesem Gerät dauert in der Regel so ca. 10 Min. Dazu muss ich mich seitlich in diese blaue Schale legen, die Arme weit nach hinten wegstrecken und die beiden Damen justieren mich so, dass die Kriegsbemalung – hier auch mal die Sicht auf die große Narbe – mit dem Gerät übereinstimmen. Erst dann kann es los gehen.

Das Röntgengerät

Angepasste Schale

Kriegsbemalung

Narbe

Ab heute habe ich noch 3 weitere Wochen vor mir, die aber sicherlich genauso schnell rum gehen, wie die vergangenen Wochen.

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15 Gedanken zu „Täglich, außer am Wochenende

    1. Diese Bemalung dient dazu, dass richtig Bestrahlt wird. Die Damen richten nach der Zeichnung die Röntgenmaschine aus. Auf diese Bemalung muss ich sehr achten, ich darf mich nicht mit Seife, Duschgel waschen, nicht cremen nur pudern, damit die Haut trocken bleibt.

  1. So endlich schaue ich auch mal wieder in Deinem Blog nach.
    Ich gehe fest davon aus, dass die Bestrahlung den gewünschten Erfolg bringt, denn es ist ja doch eine Prozedur jeden Tag in die Klinik zu fahren und die Behandlung über sich ergehen zu lassen.
    Wie gut, dass Du so ein positiv denkender Mensch bist liebe Roswitha, das wird Dir helfen auch die zweite Hälfte der Bestrahlung zu überstehen.
    Weiterhin alles Gute für Dich liebe Roswitha, ich drücke Dir ganz doll die Daumen.
    Ein frohes Osterfest wünsche ich Dir
    LG
    Agnes

    1. Liebe Agnes, es sind jetzt noch 4 Tage, die ich überstehen muss, die werden noch mal hart, aber dann habe ich es geschafft. Die Prozedur ist gar nicht so schlimm, wie man denkt. Das Taxi ist pünktlich, kaum bin ich in der Klinik, komme ich schon dran und die Bestrahlung mit an- und ausziehen dauert höchstens 10 Min. Taxi wartet auf mich und so bin ich ruckzuck wieder daheim.
      Dir wünsche ich auch noch ein frohes Osterfest, auch wenn ich ein wenig spät dran bin. Ich sende dir ganz liebe Grüße, Roswitha

  2. Interessante Bilder, aber nichts, was ich erleben möchte.
    Ich wünsche dir von Herzen, dass du die Therapien einigermaßen überstehst und du schnell wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken kannst.
    Hermine

    1. Och liebe Hermine, ich schaue jetzt schon ganz zuversichtlich in die Zukunft. Wird schon werden. Morgen noch, dann ist die Woche auch schon wieder vorbei und dann sind es noch 4 Tage in der kommenden und 4 Tage in der darauffolgenden Woche. Dann ist die Strahlenbehandlung beendet.
      Liebe Grüße Roswitha

    1. Nun es geht, liebe Mathilda. Am Anfang habe ich es mir schlimmer vorgestellt. Das Taxi ist pünktlich und in der Strahlenklinik geht auch alles zügig voran. Also am Wochenende Samstag und Sonntag muss ich nicht zur Bestrahlung.
      Wünsche dir noch einen angenehmen Tag.
      Liebe Grüße, Roswitha

        1. Die ganze Krankheit Krebs ist eine Belastung, liebe Mathilda, aber deshalb lasse ich den Kopf nicht hängen. Es wird einfach weitergelebt. Und die blöden Nebenwirkungen und Behandlungen, da muss ich nun durch, da hilft nichts.
          Liebe Grüße von Roswitha

          1. Leider ist das so. Ich kann auch den Kopf nicht hängen lassen. Immer noch Schmerzen und viel KG. Aber man kann auch mal weinen, das erleichtert.

            Alles Liebe von Mathilda ❤ 💗

            1. Liebe Mathilda, das zieht sich bei dir ja auch hin, aber den Kopf hängen lassen bringt ja auch nichts. Wir müssen positiv denken und das beste aus der Situation machen.
              Natürlich dürfen wir weinen, denn irgendwo muss es ja hin, unser Kummer.
              Herzlichst, Roswitha

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