Buch Nr. 135

Alles kommt vom Krieg, sagt die Mutter. Ich, die nach dem Krieg geboren wurde, kenne ihn nicht. Aber es wird viel davon erzählt in unserer großen Familie. Ich bin die Kleinste, also die Jüngste und wohne mit meiner Familie in einem Haus mit hohen Fenstern. Wir haben einen Garten und darunter eine Wiese an der die Pegnitz vorbei fließt. Ich höre immer wieder, wir leben in einer schlechten Zeit in der das Geld vorn und hinten nicht reicht, denn der Schatten des Krieges steht noch wie ein Schatten hinter allem.

Wie ein Mosaik fügt sich in vielen kleinen Szenen rund um den Beruf des Vaters, der Pfarrer ist, das Leben der Familie immer aus der Sicht des Kindes erzählt.

Eine erquickende, leicht satirische Erzählung, die die Nachkriegsjahre auf sehr genaue Art widerspiegelt. Ein Buch zum weiterempfehlen.

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