Fulda

Am 01.04.17 hieß es bei uns auf nach Fulda. Der RMV hatte ein Dankeschön Ticket herausgegeben und das war echt kein Aprilscherz. Wenn man über den 01. April eine Wochenkarte kauft z. B. in Frankfurt für 25,00 Euro, dann konnte man am 01. und 02. April mit dieser Wochenkarte – mit einer weiteren Person – im gesamten RMV Gebiet herum fahren. Also hat mein Schatz sich eine Wochenkarte gekauft und wir haben uns Fulda als Tagesaufflug am 01. April ausgesucht.

Los ging es mit dem Zug vom Frankfurter Südbahnhof über Langenselbold, Gelnhausen und am Kaliberg bei Neuhof – kurz vor Fulda – vorbei.

01.04.17 Nach Fulda

Nachdem wir den Kaliberg passiert hatten, war es dann auch nicht mehr weit bis Fulda. Nach unserer Ankunft am Bahnhof, überlegten wir auf dem Bahnhofsvorplatz kurz, welche Richtung wir einschlagen sollten. Aber dann sind wir einfach auf Geradewohl die Bahnstraße runter gelaufen bis zum Cafe Pappert an der Schulstraße, dort haben wir gemütlich eine Tasse Kaffee getrunken, bevor wir den nächsten Schritt in die Altstadt machten.

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Am Steinweg gegenüber vom alten Rathaus und der Stadtpfarrkirche St. Blasius auf dem neu gestalteten Borgiasplatz fotografierte ich den Dreiklang: Bonifatius (Missio), Benedikt (Regula) und Sturmius und die Straßenschilder.

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Das 500jährige, wunderschöne alte Fachwerkhaus ist ein echter Hingucker mit seinen spätgotischen Arkaden, es diente von 1531 bis 1782 der Stadt Fulda als Rathaus. Die Türe ist eine kleine Nebentüre der Stadtpfarrkirche.

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Der barocke Sakralbau Fuldas ist dem Heiligen Blasius geweiht, die Kirche wurde unter Fürstbischof Heinrich von Bibra 1770 begonnen. Hier zeige ich einige Eindrücke aus der Kirche.

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Rollei Rollei

Nachdem wir die Kirche verlassen hatten, haben wir uns noch eine Weile um die Kirche herum umgeschaut, bevor wir die Mittelstraße herunter schlenderten.

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Von der Mittelstraße bogen wir rechts ab in den Gemüsemarkt und dann links in die Kanalstraße. Am Ende der Kanalstraße ging es rechts in die Karlstraße und vorbei an der Kultkneipe Krokodil, so wie an diesem kleinen schmalen Häuschen.

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In der Löherstraße befindet sich die heutige Pfarrkirche zum Heiligen Geist. Sie wurde in den Jahren 1729 bis 1733 als Hospitalkirche an der Stelle ihrer gotischen Vorgängerin aus dem 13. Jahrhundert erbaut.

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Wir laufen noch ein Stück die Löherstraße runter, biegen dann aber rechts ab in die Gerbergasse und überqueren die große Straße Am Rosengarten. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Parkhaus. Zwischen dem Parkhaus verläuft ein schmaler Fußweg, der zum Aue Park führt. Dort angekommen, wenden wir uns nach rechts und folgen dem Weg, der uns an Osterglocken und diesen Holzfiguren vorbei führt.

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Es blühen die ersten Hecken, die Bäume bekommen ihr zartes Grün und auch die Narzissen stehen in voller Pracht auf dem Weg zur Wiesenmühle. Dort machten wir eine kurze Rast und tranken von dem selbst gebrauten Bier eine Maß. Von hier aus konnte man an einem Schornstein vorbei zum Dom blicken.

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Wir umrundeten die Wiesenmühle. Das heutige rustikale Brauhaus mit Gaststätte und Hotel, war früher eine Mühle und stammt aus dem Jahr 1337.

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Entlang des Heiderweges und der Wiesenmühlenstraße gingen wir auf den Dom zu. Überquerten die Abtsstraße und machten in der Wilhelmstraße noch einen kurzen Abstecher nach rechts zum Hexenturm.

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Dann aber ging es zum Dom St. Salvator die Kathedralkirche des Bistums Fulda und als Grabeskirche des heiligen Bonifatius. Vom Dom Vorplatz hat man schon einen Blick auf das Stadtschloss.

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Aber bleiben wir beim Dom. Hier schaue ich mich um und mache die ein oder Andere Aufnahme, wobei ich auch die Michaelskirche nebenan fotografiere. Diese wurde im vorromanischen, karolingischen Baustil im Auftrag von Abt Eigil in den Jahren 820 bis 822 erbaut.

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Es folgen nun drei Collagen aus dem inneren des Domes. Von einigen Altären, heiligen Figuren, der Orgel, der Kanzel und der Kuppel.

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Nach der Besichtigung des Domes, schlenderten wir linksseitig den Weg hoch zur Pauluspromenade. Dort fotografierte ich das Paulustor und mit einem Blick zurück noch einmal den gesamten Dom.

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Von der Pauluspromenade ging es in den Schlossgarten. Hier waren viele Menschen unterwegs bei dem schönen Wetter und ich kann viele Fotos nicht zeigen, weil mir immer wieder die Menschen quer vor die Linse liefen. Bei diesen gezeigten Fotos habe ich schon einiges wegretuschieren müssen, damit ich sie dann so als Collage zusammen fassen konnte. Hinter dem Springbrunnen noch einmal der Dom. Der Eingang zum Schlossgarten, links das Maritim Hotel am Schlossgarten und das Stadtschloss auf der anderen Seite.

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Da so viele Menschen im Schlosspark unterwegs waren hielten wir uns hier gar nicht so lange auf, sondern suchten uns ein ruhiges Plätzchen zwischen Stadtschloss und Schlosstheater, wo wir eine Weile gemütlich auf einer Bank verweilten. Nach der Ruhepause betraten wir die Schlossstraße und ich fotografierte die Figuren über dem Theatereingang.

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An der Ecke Schlossstraße und Lindenstraße entdeckte ich das Schild „Peterchens Mondfahrt“ das auf ein Hotel in der Rabanusstraße hinweist. Die auf diesem Foto gezeigte Kirche, ist die evangelische Christuskirche. Dieses Eckhaus erblickte ich in der Heinrichstraße. Nach knapp 6 Std. Aufenthalt in Fulda erreichten wir gegen 18 Uhr den Bahnhof und hatten direkt eine Verbindung zurück nach Hause, wobei ich noch eine letzte Aufnahme aus dem Zug heraus knipste.

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5 Gedanken zu „Fulda

  1. Pingback: Hanau
  2. Da seid Ihr ja eine riesen Runde gelaufen! Wie kannst Du Dir all die Straßennamen merken? Oder hast Du immer Papier und einen Stift dabei?

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    1. Moin liebe Sabine,
      ja, wir sind schon ein schönes Stück gelaufen.
      Du fragst, wie ich mir die Straßennamen alle merken kann. Das ist ganz einfach. Nach jeder Tour die wir machen, schaue ich auf Google Maps und laufe dort die Strecke noch mal ab. Daher weiß ich dann auch die ganzen Straßennamen.
      Liebe Grüße, Roswitha

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