Seligenstadt

Am 25. März 2017 hatten Schatz und ich einen Tagesausflug nach Seligenstadt unternommen, von dem ich jetzt berichten möchte.

Mit dem Auto fuhren wir – wie sollte es auch anders sein – über die Landstraßen nach Seligenstadt was ca. 30 km waren. Auf dem Parkdeck Altstadt fanden wir einen sehr preisgünstigen Parkplatz, denn dort kostet es für einen ganzen Tag gerade mal 1 Euro. Durchs Stadttor in der Steinheimer Straße betraten wir die Altstadt.

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Wenn man neben dem Tor durch den kleinen Winkel geht, sieht man diese Malerei an den Nachbarwänden. Auf dem Weg zum Pulverturm – oberhalb des Mains gelegen – kamen wir auch an diesem gelben Haus vorbei.

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Und das ist der Pulverturm. Eine kleine Treppe neben ihm führt runter zur Uferpromenade an der wir dann entlang spazierten. Unweit der Fähranlegerstelle ist eine Ruinenwand an einer Böschung vor der schon die ersten Osterglocken erblüht waren.

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Am Mainufer saßen wir dann eine Weile und beobachteten die Fähre, die Menschen und eben alles um uns herum. Wir sahen den Cabrio-Fahrer, den leeren Kahn und die schweren Steinquader am Uferrand.

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Dann ging es weiter durch die Gassen der Seligenstädter-Altstadt vorbei am Whisky-Laden, besahen uns die Fenstern und Türen der schönen Häuser bis zum Rathausplatz, wo gerade noch Wochenmarkt war. Dort genehmigten wir uns ein Gläschen Rotwein und saßen gemütlich auf der Treppe des Rathauses.

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Nach einem Blick auf die Uhr ging es zügig weiter durch die Aschaffenburger Straße bis zum Sole Cafe und der Salzgrotte, wo ich für uns einen Platz reserviert hatte. Dort angekommen tranken wir im Hof – mit Blick auf die Mauer des Klostergartens – eine Tasse Kaffee bevor wir die Salzgrotte betraten. Hier verweilten wir ca. 50 Min. in stiller Atmosphäre und atmeten die klare Salzluft ein. Anschließend ging es dann in den Klostergarten.

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Bei dem schönen Wetter waren wir natürlich nicht alleine in den Klostergarten. Beim fotografieren, war meistens immer die Menschen im Wege, obwohl ich dann doch hin und wieder bei Nahaufnahmen das eigentliche Motiv hervorheben konnte, wie hier die Knospen der verschiedenen Apfel- und Birnensorten. Auch die alten ausgedienten Bienenunterkünfte konnte ich menschfrei knipsen.

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Auf der folgenden Collage, habe ich so einige Personen wegretuschieren müssen, denn sonst wären die Bilder zu unruhig gewesen. Wir befinden uns immer noch im Klostergarten in dem Stiefmütterchen und Primeln in allen Farben blühen. Das Feld mit den Narzissen habe ich im Gegenlicht aufgenommen, daher ist es so milchig geworden. Im Kräutergarten sprießt auch schon vieles aus der Erde und ist wunderbar beschildert.

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Nach dem Rundgang durch den Klostergarten ging es über den Klosterhof zu den Schafen, die in einem anderen Bereich des Klostergeländes das frische Grün der Wiese fraßen. Zwischen dem Klosterhof und der Basilika befand sich zu dem Zeitpunkt ein riesiges Tulpenfeld, die aber leider noch nicht am blühen waren. In der Basilika lauschen wir eine Weile einem extra Gottesdienst zu einer diamantenen Hochzeit, …

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… bevor wir noch eine Runde ums Kloster und der Basilika machten.

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Wenn man in Seligenstadt so durch die Gassen schlendert entdeckt mal überall ein Fotomotiv; eine Malerei an einer Tür, ein Schild mit Till Eulenspiegel, schöne Türen, eine Gargoyl-Figur und einen Frosch, der geküsst werden möchte.

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Vorbei ging es am romantischen Steinhaus erneut zum Rathausplatz, der nun verwaist war, nachdem die Marktstände alle abgebaut waren und sich die Menschenmenge verzogen hatte.

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Außerdem entdeckte ich auch pflanzliches, wie die Kamelie, Primeln im Schuh, die Zaubernuss und an Kiefernzweigen kleine Zapfenrosen.

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Auf dem Weg zum Parkdeck, ging es aber noch an der Brauerei Glaabsbräu vorbei wo diese Aufnahmen entstanden sind.

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Noch einen Blick in die Aschaffenburger Straße, wo sich der Gasthof Riesen befindet. Das schmiedeeiserne Kunstwerk am Fenster fotografiert ich noch und auch diesen blauen Hausgiebel bevor wir an dem Turm vorbei ins Abendrot fuhren.

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