Buch Nr. 122

Fassen wir mal zusammen, am Anfang zieht sich der Roman – Thriller sollte man ihn nicht nennen –  etwas hin, erst im letzten drittel wird es richtig spannend. Der Wechsel zwischen zwei Frauen irritiert auch etwas, aber je weiter man liest um so mehr wird deutlich, dass da Zusammenhänge sind. Aber der Autorin ist der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart noch nicht genug, nein in diesem Buch gibt es noch eine andere eingeschobene Geschichte, die sehr rätselhaft ist. Die Spannung besteht in diesem Buch nicht aus Action, sondern aus Vermutungen und Andeutungen und gerade das macht diesen Roman aus. Im Internet wird er zwar teilweise ganz schön zerrissen, aber ich kann behaupten, dass dem nicht so ist. Mir hat er trotz alledem gefallen.

Rollei Rollei

1978 in Berlin: Carla Mutter einer 6 Monate alten Tochter kommt wegen einer ansteckenden Krankheit kurzfristig in ein Krankenhaus und als die Ansteckungsgefahr vorüber ist, bekommt sie wieder ihr Kind in den Arm gelegt. Doch sie erkennt in diesem Baby nicht ihr eigenes Kind und wird dabei handgreiflich, als ihr niemand in der Klinik glaubt. Auch ihr Mann glaubt ihr nicht und trotzdem behauptet Carla immer wieder, dass das nicht ihr Kind ist.

In der Gegenwart in Edinburgh: Fiona eine junge Frau erwacht in ihrer Wanne und sieht wie sich ihr Badewasser langsam in rot verfärbt. Ihr Blut! Sie weiß ganz genau, dass sie sich niemals selbst in diese Lage gebracht hätte. Geistesgegenwärtig ruft sie mit letzter Kraft die Polizei und behauptet jemand wollte sie umbringen, doch niemand glaubt ihr.

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