Buch Nr. 116

Der Roman hat bei Krimi-Couch eine sehr gute Rezensionen bekommen, Feinschmecker-Kost und nur bedingt massentauglich, wie es hier heißt.Ich habe mich durchs Buch gequält, auch wenn es in der oberen Liga der Literatur ansässig sein mag. Für mich war es weder spannend noch sonst irgendwas. Der hintere Klappentext verspricht mehr, als das Buch hält, finde ich. In dem Buch kommen zwei verschiedene Erzählungen vor, wo aber sind die Verbindungsfäden, fragt sich der Leser, denn die Themen liegen weit voneinander entfernt. Im Hauptroman geht es um die Liebe und zwischendrin um das Leben auf einer kargen Insel im hohen Norden, doch wo sind da die Bezüge zueinander? Erst nach und nach wird es durch den Nebel sichtbar und doch ist es für mich immer noch  nicht so ganz verständlich.

Rollei Rollei

Hannes Jensen Kommissar aus Brügge, kommt wegen der Beerdigung seiner Schwester nach Berlin und trifft auf die etwas undurchsichtige und eigenwillige Lea. Jensen, der kurz zuvor von seiner langjährigen Lebensgefährtin wegen einem anderen, verlassen wurde, verliebt sich in Lea und bleibt in Berlin. Leas Tochter Toni will Jensen loswerden und erzählt von den vielen Liebhabern ihrer Mutter, das erzeugt bei Jensen große Eifersucht, die darin noch gestärkt wird, als er Leas Zeichnungen finden, die einen Mann zeigen, dem er sehr ähnlich sieht. Derweilen wird zwischendrin von dem Leben und den Traditionen auf der Hebrideninsel Lewis, wo jeder jeden kennt und die Menschen so rau sind wie das Wetter und wo man jedes Jahr hunderte junge Basstölpelküken tötet, erzählt.